798 Fürstenthum Schwarzburg-Rudolstadt. (Fürstin Caroline Louise.)
aus der Ehe mit Anna Neuckin aus Erfurt, bereits d. d. Prag 10. 1. 160'2ertheilten rittermiiss. IL- u. erbld. Adelsdiploms. Pas Diplom de 1814 wurdedem Erhobenen als: „v. Gerstenbergk gen. Müller" am 3. 1. 1815 imGrossh. S.-Weimar anerkannt, (cfr. die N. u. Wv. Gerstenbergk-Zechfür seinen Sohn im Hz. S.-Altenburg sub 19. 1. 1839. W.: (1814) in B.der Ritter St. Georg zu Fuss, geharn., einen vor ihm auf d. Rücken lieg,grüngoldbläuliehen Drachen, mit rothen Flügeln, die g. Lanze in den Rachenstechend. II.: 3 Strf. b. s. b., vor 2 b. s. geth. Fähnlein. Decken b. s. (exdipl. cop.)
Fürst Friedrich Günther
(o-eb. G. Nov. 1793, suce. unter Vormundschaft s. Frau Mutter 28. 4. 1807, selbstständigseit G. 11. 1814, f 28. Juni 18G7).
1839
9. 5. Fischern, A. (unter diesem Namen) für Cäcilie Callenius, Adoptivtochter d.
Herz. Sachsen-Meining. Kamraerh. u. Majors Adolph v. Fischern (stammendaus einem unter diesem Namen, in Personen des Johann, Herz. Sachsen-Eisenach'schen Hof- u. Kriegsraths, Joh. Georg, Fürstl. Brandenburg-Culmbach'schen Geh. Raths, Friedr. Albert, Herz. Sachsen-Meining. llof-u. Kammerraths, Heinrich Burkhard, Friedr. Hartmann, JohannWilhelm, Friedr. Ludwig, Katharina Susanne und JohannaJustine, Geschwister Fischer, d. d. Wien 17. 1. 1708 in den R.-Ritter-stand u. -Adel erhob. Geschlechte) und dessen Ehegattin Caroline, geb.v. Stockmeier zu Eyba. W.: (Tyr. S. W. X. 30) In B. 3 um eine g.„Kugel" kreisförmig gelegte nat. Fische (je Kiemen und Schwanz gegenseitigkreuzend). Gekr. H.: wachs. „Amerikaner" (Indianer) mit b. g. Federkroneu. -Schurz, auf der lk. Hüfte hängt, an g. Schnur, ein g. Köcher, angefüllt mitb. u. g.-gesp.-befiederten hölz. Pfeilen, einen b. u. g.-befiederten silbern-bespitzten hölzernen Pfeil schräg-aufrecht in d. Rt. ht., die linke Iland inSeite stemmend. D.: b. s. — b. g. (ex dipl. cop.)
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28. 6.
15. 12.
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21. 7.
Stol(t)zenberg, Frh. u. A. (unter diesem Namen — d. d. Dessau) für CarolineEmilie Klausnitzer (geb. 31. 1. 1812, Tochter eines eh. Preuss. Lieuts.),seit 9. 7. 1840 rnorg. Gemahlin Sr. D. des Prinzen Wilhelm Woldemarv. Anhalt-Dessau (geb. 29. 5. 1807, f 8. 10. 18G4 zu Wien). W.: imb. Schilde „eine natürliche Landschaft", darin ein Berg, mit einer s. Burg,mit r. Zinnen. Auf d. Schilde ein gekr. H., mit b. s. Decken, ohne Helm-kleinod. (sie! ex dipl. cop.)
Ketelliodt, An. Frh. für d. Königl. Sachs. Kammerh. Eduard Fh. v. K., geb.14. Juli 1803, f 15. Oct. 18G9, (cfr. d. d. Dresden 14. 7. 1854, die Kgl. Säch-sische gleichartige Anerk., sowie das Wappen).
Schaiirot.il, An. Frh. für Albert Ernst Carl Friedrich v. S. (geb. 25. Juni 1818),F. Schwarzb.-Rudolst. Khr. u. Hptm., nebst Bruder Otto Karl Friedr. (geb.10. Decbr. 1820 und Schwester Marie Maximiliane (geb. 26. April 1825),sowie Oheim Friedrich Carl (geb. 3. Mai 1790, f IG. Oct. 1861) nebstDescendenz, stammend aus uraltem Thüring. Geschlecht, (cfr. Hz. Sachsen-Coburg-Gotha sub 10. 8. 1858).
Leiitenberg, F. (unter diesem Namen), mit Präd. „Durchlaucht", für die Kinder(Zwillinge) aus des Fürsten Friedrich Günther 2ter Ehe (seit 7. 8. 1855)mit Prinzess Helene von Anhalt, Gräfin von Reina, geb. 1. März1835, f 6. Juni 1860 (cfr. Anhalt-Dessau), Vornamens: Günther Sizzo(geb. 2. Juni 1860) und Helene (geb. 3. Juni 1860). W.: Der mit demFürstenhut gekrönte Schild ist durch ein von B. G. und schräg gestücktes(umwund.) gemeines Kreuz (jeder Balken mit 15 Windungen) gev.; 1 /< :in G. ein g. bescheinter, von der Kaiserkrone (Hauskrone) überhöhterDoppeladler, mit Zepter und Reichsapfel u. g. Brustschild, darin ein r.Fürstenhut, 2 /s: in S. querrechtshin eine zweizackige r. Streitgabel, darunterein r. Rosskamm, die Spitzen abwärts. (Die Beschreib, ist wie im Fürsten-diplora v. 2. 6. 1710) — ex dipt. cop.