Königreich Bayern.
Tyr. B. W. XIV. 19, durch von g. Stern überhöhten s. Gegenzinnenbk.B. R. getli. Gekr. FL: wachs. 4t Adler. 1).: b. g. — r. s.
184:4:
19. 2. Heid eck, genannt Heidegger, f, Frh. und Wappen-Aenderung für KarlWilli, v. H.. gen. 14. (aus altern Züricher Geschlecht), K. B. Kämm, undGen.-Major im Gen.-t},uarticrmeisterstabe, I. Präses des General-Auditoriatsder Armee und Mitglied der Regentschaft in Griechenland. Gerselbewar 1788 geboren, wurde 28. 2. 1831 in Bayern indigenirt, am 9. 5. 1844bei der Frlikl. in Bayern imm. und beschloss, da sein einziger Sohn Ottovor ihm (29. 7. 1857) verstorben war, bei seinem (als K. B. Gen.-Lieut.)am 21. 2. 1861 erfolgten Tode seine Linie wieder. W.: Tyr. B W.
XIV. 5 (das der alten Schweiz. Heideck): Gesp. G. 4t- — Frhkr. — derungekr H. trägt zw. 2, je mit 7 g. Spangen und g. Mdg. verseil. 4t Bffh.eine wachs, nackte Jungfrau mit g. 4t 4 ma l geth. Schurz, ht. in jederHand schräg einwärts einen g. Pfeil. D.; 44 g- — NB. Aus diesemGeschlecht soll bereits der Kgl. Bayer. Kämmerer Johann Conrad vonHeidegger (geb. 1748, -j- 1808) den Bayer. Freiherrnstand erhalten habenmit geviertem Wappen ; 1 l i : wie 1844, 3 / 3 (Stammw.): in G. eine 4t g-gekleidete Heidin, in jeder Hand einen s. Pfeil ht.
12. 3. Abel, (erblicher) A. für Karl Ritter v. A., Gross-Oomtliur des Civ.-Verd.-Ord. der K. B. Krone (C.-V.-O.-R. seit 1830, imm. 23. 3. 1831 für seinePerson bei der Ritterkl.), K. B. Minister des Innern und Staatsrath imordentl. Dienste, „in Rücksicht seiner erprobten ausgezeichneten Dienst-leistung und treuen Anhänglichkeit an die Person Sr. Majestät" (imm. 21. 3.1844 erblich bei der Adelski. in Bayern). W.: Tyr. B.W. XIV. 13. InR., wachs, aus s. Arabeske (rechtsgekehrt) ein den Rücken zeigender,einen Pfeil vom Bogen schiess. nackter Mann („Abel") im Halbprofil.Gekr. H.: derselbe.
14. 3. Stall', genannt von Reitzcnstein, Nv. und Wä.. sowie Genehm, zur Immatr.
bei der Adelski., welche 4. 6. ejd. erfolgte, für Carl August Willi. Heinr.Hermann v. Staff, Kgl. Preuss. Gen.-Major, verm. seit 1. 3. 1824 mitCaroline, T. des Grafen Fr. August v. Beust, aus der Ehe mit FlavieFreiin v. Reitzenstein - Konradsreuth (Besitzerin des vom Freih. GeorgChristian v. R. [4 1839] gestifteten Fideicommisses Regnitzlosau undErkersreuth). Der General hatte in Folge jener Heirath bereits d. d.2. 1. 1825 vom König von Preussen obigen Beinamen und die Wappen-vereinigung mit v. Reitzenstein erhalten; wahrscheinlich aber in FölgeEinspruchs letzterer Familie wurde ihm (nachdem er am 22. 11. 1830 dasKgl. Bayer, lndigenat- erhalten) in der Kgl. Bayer. Cab.-Ordre anbefohlen,den Schrägbalken des v. R.'schen Wappens in einen Pfal zu ver-ändern. Hiernach ist (Tyr. B. W. XIV. 29) das Wappen: Gev. mitsilbernem Herzschild, darin ein rother Pfal; 1 / i : in 14. ein rechtersilberner, mit alternirenden Sägeblattzähnen versehener Sclirbk., überdecktdurch dergl. linken, %: 3 (2. 1.) rechtsseh. 44 Mohrenhälse mit s. Stirn-binden. 3 gekr. H. H. I.: wachs, s. Lilie, H. IL: oft', s. Flug, je mit r.Pfal bei., H. III.: einer der Mohrenhälse. D.: r. s. — r. s. — 4f s -
25. 8. Laengenfeld-Pfalzlieim, A. ( unter diesem Namen) für Frau Josephine Haasaus Oberlengenfeld, derzeit in Wien, Fundatorin milder Stiftungen (imm.bei der Adelski. in Bayern 3. 9. 1844). W.: Tyr. B. W. XV. 10, Durchs., mit b. Stern bei. Schrb. schräg B. R. geth., oben s. Pelikan mitJungen im Nest, unten g. Zinnenthurm mit off. Thor und Schiessscharten.II.:' 44 Adler.
2. 9. Paris, Erl. z. Führ, dieses Namens für Catharine Caroline, in I. Ehe Wittwedes Magistratsraths und Kämm. v. Paris zu Augsburg, dann sep. Stuhl-m iiier,: geb. v. Kiesow (imm. 29. 10. 1844 bei der Adelskl. in Bayern).W. (das v. Paris'sche nach dem Diplom vom 6. 7. 1744): Tyr. B. W.
XV. 12, Geth. S. R.. oben ein auf der Theilung schreit, b. Löwe, unten3 s. Lilien. Gekr. H.: der Löwe wachs, mit Lilie in den Prk.
1. 10. Haubner ( zu Brand), R. und Wb. für Karl v. H. (seinen Vater cfr. 3. 11.
1822), Gutsbes. zu Brand (Landger. Wunsiedel, Ob.-Franken) — imm.
29. 10. 1844 bei der Ritterkl. in Bayern. — W.: Tyr. B. W. XV. 9, Gev.B. G.; 1 U: doppelschw. g. Löwe, 2 / 3 : nat. Strauss mit Stein in der erbob.Rt. Gekr. H.: wachs, schwertschwing. Löwe zw. 2 Bffh.