Kurpfalzhay ern [ReichsVicariat]. (Kurfürst Carl Theodor.)
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1?90
25. 8.
E. III.: feuerspeiender Drachenrumpf. Schildh.: 2 Schwäne auf b. Bandemit den g. Buchstaben M. R. A. T.
Capolini von Yaronenbacli und Brionenberg, Grf. für Philipp 0. de V. et
B. aus Riva im Trientinischen, stammend aus altadl., später in den R.-R.erhob. Familie. Die Fürstbischof!. Anerk. d. Grf. erfolgte G. G. 1791. Nach-kommen als adlige Gutsbesitzer in Riva lebend. W.: Gev.; 1 /i: S. R.schräggeth., mit 3 aus der Theilung senkrecht hervorwachsenden linkssehend.Mohrenrümpfen, der obere in b. s., der mittlere in r. s., der untere in g. s.gespaltenem Kleide, jeder mit g. Halsring und g. Kopfreif, aus dem, nachlinks gebogen und nach dorthin kleiner werdend je 9 Papageienfedern s.g. r. g. b. g. r. hervorgehen, 2 /3: in G. l /2, von Edelkrone überhöhter 41Doppeladler am Spalt. Grfkr. 3 gekr. H. ohne Decken. II. I.: ganzer, vonEdelkrone überhöhter linksseh. 41 Adler, H. IL: einer der Mohrenrümpfe,hier in r. Kleide zw. off. 4t 1 Fluge, H.III.: Reiherbusch von 7 (4—3) Federn,r. b. g. b. r. b. r. wechselnd. Schildh.: 2 gekr. r. Löwen, (ex dipl. cop.)
Laziosi, Grf. für Don Pellegrino Tomasoli L., Nobilis de Forli, Malteserritter,aus uralter Italienischer (Kirchenstaatlicher) Familie. W.: Von Grfkr. über-höhter ovaler Schild, mit nach innen gezahntem 44 schmalem Borde; gesp.vorn in G. ein von Edelkrone überhöhter 44 Adler, hinten gev. S. 11.; in I.ein Adler wie der eben beschriebene, in den übrigen Feldern je ein Sstrahl.Stern verw. Tinct. Schildh.: 2 widers. g. Löwen, (ex dipl. cop.)
Mannteufel (f Linie, auf Proitz) Grf. (ausgesschrb. eod. dato) für Gott liebJoseph Freih. v. M. a. P., Kurpfalzb. Kämm, und quitt. Oberstlieut., Herrn zuBraudstetten, Sohn des Jos. Clemens Fh. v. M., u. einer geb. Gräfin Cesana.Derselbe wurde am 29. 1. 1810 in Bayern als Graf iinra. Sein Sohn Maxi,milian starb nach 1815 ohne Erben und beschloss seine Linie wieder. W.:Tyr. B. W. I. 75, Gev., mit s. Hz., darin ein mit 3 g. Sternen bei. b. Schrb.;Vr: r. Bk. in S. (Stw.), 3 /s: einwärtsseh. 4t Adler in G. Grfkr. mit 4 gekr.II. IL I. und IV.: je ein ganzer ungeflügelter doppelschw. r. Greif, IL. II.und III.: je ein g. Stern. IL: 44 g- — >'• s. (Das Wappen ist zusammen-gesetzt aus dem von Mannteufel'schen und dem frhl. von Fedrigazzi'schen,aus welchem Geschlecht des Grafen Gattin stammte.)
Zedtwitz I., Grf. für die v. Z. auf Asch und Schönbach, Kreuzreith, Sorg undNeuberg, sowie die ganze Linie zu Asch. Aus dieser Linie erhielten Oesterr.An. des Grf.: 1) Ludwig (Gf.) v. Z. auf Asch d. d. Wien 9. 10. 1795.— 2) Gebr. Heinrich Albrecht, Carl Moritz, Wilhelm Ernst Julius, JacobFriedrich u. Alexander Friedrich (Gf.) Z. auf Asch d. d. Wien 8. 10. 183G(a. h. E. IG. 3. 1835). — 3) Sigmund Erdmann Wilhelm (Gf') Z. auf Aschd. d. Wien 20. 1. 1847 (a. h. E. 7. G. 184G). - 4) Edmund u. Max (Gf.)v. Z. d. d. Wien 23. 7. 1877 (a. h. E. 16. 5. 1877). Ausserdem wurde aucham 11. 1. 1844 Graf Georg Christoph Carl Ludwig, Gutsbesitzer zu nader-mannsgrün in Oberfranken, in Bayern bei der Grafenklasse imm. W.: Tyr.B. W. XIV. 1., Schild s. r. 4t geth. — Grfkr, Gekr. II. mit wie der Schildgetb. Spitzhut mit s. Knopf, zw. 2 s. r. 4t geth. Bffh. B.: r. s. 4t vermischt.
Zedtwitz II. ( Linie zu Liebenstein) Conf. Grf. für Maria Cajetana, verw. v. Z.zu L., geb. Pergier von Perglas zu Katzengrün, weil sie in dem ihrem f Ge-mahl Heinrich Siegismund von Z. auf L. am 24. 3. 17G6 ertheilten, abererst für ihre Kinder Franz Julius, Franz Karl, Philipp Anton, Peter Anton,Marianua und Maria Anna Caroline am 10. 2. 1790 v. K. Jos. II. ausgefertigtenu. am 12. 6. ejd. in Kurbayern ausgeschr. Diplom irrthümlich übergegangenwar. Wappen nicht verliehen, jedoch wol wie das der vorhergehenden Linie.
Zimmermann, 4, Grf. für Christian Natalis v. Z., Französ. Capitain b. Regt,d. Schweizergarde und General-Feldmarschall (Sohn des Job. Ulrich III. v. Z.)W.: Gesp.; vorn in S. 3 r. Schrb., hinten unter g. Schildhaupt, worin aufb. Drb. ein 44 Bock steht, in B. ein s. Beil mit g. Griff, aufrecht. Auf demb. s.-bewulst. Helme wächst bis z. Knie ein Mann im s. b. gespalt. Kleide,rt. bei. mit 3 r. Schrb , s. Kragen und hohem b., 2 mal schräg s.-umwund.Hut, ht. in der Lk. abgewendet das Beil. — Der Graf entstammte einem d.d. Wien 13. 6. 1629 in Person des Joh. Z., Verwalter der Kais. Landvogteia./R. mit Wb. im R.-Adelst. begnadeten Geschlecht. Das 1G29 verlieh. W.
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