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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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]gl a Kurpfalzbayer 11 [Reichs vicariat]. (Kurfürst Carl Theodor.)

199®

2G. 6. Roedl, f. R. u. A., mitEdler von", für Carl Lorenz R., vereid. Land-Advocatenzu Eger und Justitiar der Hr. Königsberg. Derselbe erhielt d. d. Wien 24.

II. 1791 auch vom Kaiser den Reichs-Ritterstaud. W.: (1790) In B. einegestz. eingebog. s. Spitze. Auf dem Schilde ein gekr. Helm, auf dessenSchulterstücken ein g.-bescheinter Doppeladler, mit der verschlungenen g.Initiale Carl Theodor's (C. T.") auf der Brust, steht, so dass der Schwanzvom Helm verdeckt ist. Statt der Decken ein s. Band mit der Devise: De-dit illustram do colorem, in Lapidarschrift (ex dipl. cop.)

,, Saussenlioyerj, f, R. für Wolfgang Willibald Jacob v. S., F. Eichstädt. Wirkl.

Hofkammerrath. Den lt.-A. mitvon Rossenegg" u. Wappenbess. hatted. d. Wien 1. 2. 1683 der Kurbayer. Chirurg, Wundarzt, Oculist, Stein- undBauchschneider in der Hauptstadt München Franz S. erhalten. Dessen VaterJoachim S., Kurb. Leibbarbier und Wundarzt, war bereits d. d. München14. 5. 1642 vom com. pal. Georg Brembss ein Wappenbrief verliehen wor-den. W.: (1790) Gev.; I. und IV.: in S. ein mit 3 s. Sternen bei. 1k. b.Schrb., II.: in G. auf gr. Boden ein aufg. brauner Bär mit 4^ Maulkorb, dervom mit eiserner Kette verschlossen ist, an welchem ein dreieckiges eisernesVorhängeschloss hängt, welches von des Bären Vorderpranken gehalten wird,

III.: in B. auf schweb, gr. Boden ein einw. gek. s. Schwan mit s. Stern imSchnabel. 2 gekr. IL H. I.: Der Schwan wie in III., sitzend zw. 2 s. b.übereckgeth. Bffh., in der Mdg. mit s. Stern besteckt, H. II.: Der Bär ausII. wachsend. B.: b. s. b. g. (ex dipl. cop.)

3. 7. Riefel, Frh. für die Gebr. Joseph von R., Kais. Reichshofrath, u. Franz von R.,Kurf. W. Kanzler zu Worms (dem Ersteren vom Kaiser bestätigt d. d. Wien11. 9. 1792). W.: g. Schildhaupt mit rfr Doppeladler; in R. eine bis z. Ober-rand durch dasselbe aufsteig., von 2 zugew. gekr., je eine vierblättr. g. Roseht. doppelschweif, gekr. g. Löwen begl., eingebog. b. Spitze, darin 3 (l. 2.)s. Lilien. Fiinfp. Frhkr. mit gekr. II. darauf d. lk. Löwe wachs, zw. off. g.4£ r. b. geth. Fluge. D.: 4£ g. r. b.

7. 7. Armansperg, Grf. (ausgeschr. eod. dato) für Franz Xaver Ignaz Joseph Freih.

v. A. auf Loham, Egg u. Grünau, aus Bayerischem uradL Geschlecht, Kur-pfalzb. Kämm. u. Reg.-Ratli zu Burghausen, auch Landsch.-Verordn. des dort.Rentamts, dessen Grossvater Joh. Georg v. A. d. d. 21. 9. 1719 den Kurb.Frh. erh. hatte. Die Familie blüht gegenwärtig noch in einer Linie in Oester-reich und in Bayern, hier am 16. 11. 1809 mit des Gegraften Söhnen bei derGrafenklasse imm. W.: Tyr. B. W. I. 16: In B. ein linksseh. s. Adler mitgeschloss. g. Schnabel. Auf dem gekr. H.: ders. zw. 2 b. Bffh. D.: b. s.

,. Bettscliart, (f Linie) Grf. (ausgeschr. eod. dato) für Carl Theodor Freih. v. B.,Kurf. W. Geh. Reg.- und Hofkammer-Rath, Landrichter zu Sulzbach undLehenpropst dieses Herzogth., auch wirkl. Geh. Referendair in Neuburg, undSulzbachsclien Sachen, stammend aus einer am 10. 2. 1742 von Kurpfalz inden Frh. erhobenen Adelsfamilie der Schweiz. Er war der Gemahl der Freundindes Kurfürsten Carl Theodor, geb. Gräfin Elisab. Schenk von Kastell (Mutterder Gräfin v. Warnberg, cfr. 1. 6. 1792). W., ähnlich wie das freiherrl. (Tyr.B. W. II. 65): Ueber r. Schildfuss geth., oben in R. ein gekr. g. Greif mitbr., rechts zwei-, links einmal geknorrtem Ast, senkrecht in den Prk., untenB. G. dreimal geth. Grafenkrone mit 3 gekr. H. II. I.: der Greif wie imSchild, einwärtsgek. wachs., H. II.: 4 Strf., b. g. wechselnd, H. III.: gekr.g. wachs. Löwe mit s. Lilie in den Prk. Schildh.: 2 widers. g. Löwe auf g.Postament (ex dipl. cop.) Diese Grafenstands-Erhebung ist, da der Erwerberspäter in Ungnade fiel, sogar enthauptet wurde, nie zur Geltung gelangt.

,, I'asteel, Grf., mitHoch- und Wolgeboven", für Albertus Antonius Chevalierde P. aus Brabant, eh. K. K. Hauptm. beim Regt.Toscana." Derselbe,begütert in Tirol, erhielt d. d. Wien 25. 3. 1793 auch vom Kaiser ein R.-Grf.-Diplom. W.: In S. 3 (2. 1.) aufg. b.-bezungte r. Löwen. Grfkr. Gekr.H.: wachs, r. Löwe. D.: r. s. Schildh.: 2 Ritter mit Fahnen, darin je einr. Löwe (ex dipl. cop.)

Wickeliburg, gen. Stechinelli, Grf. für Anton Freih. v. W., gen. St. (auseinem in Person des Joh. Francesco Maria Capellini, gen. St., d. d. Wien11. 6. 1688, mitv. W.", in den R.-A. und d. d. Wien 12. 9. 1705 in den