Druckschrift 
1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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Jßßa Kurpfalz-Sulzbach. (Kurfürst Carl Theodor.)

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12. 4. Maresca, Best, des Diploms vom 4. 9. 1759 für den Erwähnten, Ausdehnung

auf seinen Bruder Nicolaus und Wappenverleihung (d. d. Schwetzingen).W.: Gev. u. überdeckt durch leicht gebogenen g. Bk. I.: in # ein ein-wärtsgek. g. Löwe, II.: in B. balkenweis 3 s. Sterne, III.: Von G. und S.schräglinks geweckt., IV.: in S. auf nat. Wellen ein r. Delphin. Auf demSchilde die Marquiskrone.

9. 5. Renss, gen. Halberkorn, f, Frh. für Philipp Heinrich v. R. gen. H., Reichs-Kammer - Gerichts - Assessor (d. d. Mannheim). Derselbe hatte schon d. d.Wien 16. 10. 1752 von K. Franz I. den R.-Frh. erhalten. Sein Vater Joh.Andreas Reuss, Kurmainz. Schultheiss und Centgraf zu Steinheim, war d. d.Frankfurt 16. 8. 1743 von Kaiser Carl VII. mit dem Präd.von Haberkorn"in den rittermäss. R.-A. erhoben worden. Das freiherrliche W. war gev. # S.,mit b. Hz., darin schräglinksgestellt 3 mit den Spitzen aneinanderbängendes. Wecken; I /' 4: doppelschw. g. Löwe, 2 !z- in S. ein hoher s.-gestülpter r.Spitzhut, gekr. und mit Busch von 3 s. Strf. und belegt rechts am Rande inder Mitte und links etwas höher mit g. Rose, die halb über den Rand ragt. 2 H. H. I.: (gekr.) der Löwe linksgek. wachs., H. II.: (ungekr.) derHut (ex dipl. cop.).

22. 10. de Curtis, Ei-hebung in den Marquisstand für Michael de-C., Kurpfälz. Residen-ten in Neapel. Wahrscheinlich derselbe hatte erst d. d. Wien 20. 12. 1733mit Gebr. Gerhard Leonatus, Caspar u. Friedrich Curtis de Curtiis v. Kaiser-Karl VI. den R.-Ritterstand erlangt. W.: ?

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28. 1. Spoenla, A. für Gottfried S., Kurpfälz. Kammerrath, und -Joh. Michael Franz S.

(d. d. Mannheim). W.: Durch in 3 Reihen s. r. geschachten Bk. geth. vonB. über G. (mit Hz., darin ein Löwe), oben ein aufg. r. Turnierlanzenschaft,auf dem Bk. ruhend, rechts davon ein spitzer r. Berg ebenso, links ein r.Stern, unten 2 schräglinkslieg. r. Fahnen, das Fahnentuch rechts, resp. ab-wärtskehrend, zwischen denen schräglinks hintereinander laufend 3 r. Kreuz-Spinnen (Namensanspielung!) mit s. Kreuz auf dem Rücken. Auf dem un-gekr. H.: ein off. r. Flug. D.: b. g. s. b. r. s.

3. 4. Gallean, f, Verleihung der grösseren Pfalzgrafenwürde an den d. d. Wien 15. 9.

1761 (W.: Siebm. Suppl. X. 1. No. 6) in des hl. Rom. Reiches Fürstenstanderhobenen Karl Hyazinth Anton Fürsten v. G. (d. d. Mannheim.)

20. 6. Yonck, X, A. für Corneli Wallrawe V., Oberrichter und Landrentmeister derStadt Nymwegen (d. d. Schwetzingen). W.: In B. ein g. Bk., aus dem obenein mit Zackenkrone gekr. g. Löwe wächst, unten 6 (3. 2. 1.) g. Querschin-deln. 2 mit Zackenkrone gekr. H. II. I.: der Löwe linksgek. wachs.,H. II.: vor off. b. g. Fluge 2 ebenso (sie!) tingirte Bffh. D.: b. g.

27. 8. Parkstein, Legit.-Patent, unter diesem Namen, für Car oline Franziska DorotheaJosepha, natürliche Tochter des Kurfürsten (erzeugt mit Franziska Hub er,Tochter eines Bäckers aus Mannheim). Dieselbe soll später von ihm auchnoch den Grafenstand erhalten haben und wurde d. d. Wien 16. 1. 1776ausserdem noch zurGräfin von Bergstein" erhoben. Dieselbe vermähltesich 25. 10. 1776 mit dem Grafen Friedrich Wilhelm (geb. 1730, f 1804)zu Isenburg-Birstein-Offenbach; sie erhielt 1803 für ihren Antheil an der,Frankreich zugefallenen, Herrschaft Reipoltskirchen u. and. Überrhein. Herrsch,eine jährliche Rente von 23,000 Fl. aus dem Rheinschifffahrtsoctroi als Ersatz.W.: (16. 1. 1776) Gev.; 1 /4: in S. ein b. Löwe, 2 /3: in R. auf gr. Bd. ein# Eber. Grfkr. mit 3 gekr. H. H. I.: einw. wachs. Löwe, H. II.: 5 Strf. b.s. r. s. b., H. III.: Eber auf Rasen. Schildh.: 2 b. Löwen.

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13. 9. Sclimid(t), X, A. (ausgeschr. in Kurpfalzbayern 8. 11. 1778) für Friedrich Sa-

muel S., Kurpfälz. Hofrath; seine Freiüng cfr. 18. 9. 1790 im Rhein. R.-Vic.).W.: Im g. runden Schilde ein Sparren, begl. von 3 nat., von unten ge-sehenen, beschlagenen Pferdehufen und belegt in der Mitte mit ovalem b.Hz., darin unter einem mit 3 # Kreuzchen bei. s. Schildhaupt ein s. Sparren,begl. von 3 s. Spornrädern (2. 1.) H.: aufg. s. Sporn zw. 2 Strf. r. b.D- : -fr S- b. s. Schildh.: 2 widerseh. nat. Löwen.