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Kurpfalz-Sulzbach. (Kurfürst Carl Theodor.)
herab an g. Bande (mit Schleife) ein g. Widderfell (wie das gold. Vliess),innerhalb des Bandes ein gestz. s. 5strahl. Stern; unten ein auf beidenSchenkeln einmal abwärts gezinnter s. Sparren. Auf dem ungekr. II.: 3 s.Strf. D.: b. r. Unter dem Schilde eine Arabeske, aus der 2 einwärtsseh., nachaussen gerichtete braune Rehe hervorspringen.
Kurpfälzisches Reichs -Vicariat*)
(20. 1. bis 4. 10. 1745).
Kurfürst Carl Theodorals Reichs-Vicar
in den Landen des Rheins, Schwabens und des Fränkischen Rechts.
1745
G. 9. Hö(t)zendorf(f), A. für Jacob Franz Johann Ignaz Josef F., Kurpfälzisch-Sulz-bach'schen Reg.-Rath, Johann Georg Wilhelm, Landrichter zu Parkstein undWeiden (dieser ausgeschr. in Kurbayern 23. 5. 1755) und Johann Conrad GeorgSebastian, Gebr. H. — Jacob Franz v. IT., K. B. Rittm., Enkel des sub II. Ge-nannten, wurde am 14. 12. 1813 und seines f Bruders Sohn: Wolfg. Albr.Wilh. Theodor v. IT., am 5. 9. 1815 in Bayern bei der Adelsklasse immatr.(cfr. auch die Kurbayer. Anerk. sub 9. 11. 1774). Das W. ist wie bei Tyr.B. W. VI. 21, Gev. R. B.; 1 jv. s. Schrb, 3 /s: g- Greif. 2 gekr. II. II. I.:geschlossener, vorn s. r., hinten r. s. (nicht wie bei Tyr. irrig umgekehrt)geth. Flug, TL II.: der Greif wachs. D.: b. g. — r. s.
7. 9. Schall, Grf. für Ferd., Freih. S. v. Bell Herz. Berg'schen Landhofmeister, Kur-pfälz. Kämm., W. Geh Rath, Geistl. Präsidenten, Herrn zu ITauzen etc.Dessen Sohn Carl Theodor nahm, in Folge seiner Vermählung mit Henriette,Erbtochter des Kursächs. Ministers Andreas, Grafen Riaucour, deren Namenund Wappen zu dem seinigen (als Graf Schall-Riaucour) an (cfr. sub Kur-sachsen 29. 10. 1770). Das gräfl. W. nach dem Kurpfälz. Diplom war dasStammwappen: In B. 2 r. s. nach der Figur gerautete Sparren. IT.: off.Flug, wie der Schild gezeichnet. Zwischen Schild und Helm: die Grafenkrone.
(Ende des Reichs-Vicariats.)
Kurfürst Carl Theodor von (1er Pfalz.
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26. 3. Brandt, gen. Flender, Verleihung der kleineren Pfalzgrafenwürde an Joh. Ferd.
Wilh. v. B., gen. F., jur. utr. Dr., Kais. Kammer-Gerichts-Advokaten undProcurator zu Wetzlar, Ritter des gold. Sporns, Protonot. apostol., diverserReichsfürsten und Stände Wirkl. Geh. ITof- und Reg.-Rath. (d. d. Mann-heim.) Den Adel erlangte derselbe vom Kais, grösseren Pfalzgrafen Grafenvon Eitz am 29. 1. 1778. — Nachkommen sind die Freiherren von Brandtin Anhalt (Nassauischer Frh. vom 3. 5. 1862, Erl. z. Führ, in Anhalt 19. 8.1862, in Preussen 25. 6. 1866) und die am 15. 7. 1861 in Bayern bei derAdelsklasse Immatrikulirten.
11. 6. Merckel, X, A. für Johann Franz Maximilian M., Kurpfälz. Kammerrath (d. d.
Schwetzingen). W.: Gev lt. S.: 1 U: schwertschwing, s. Löwe, 2 /3: gekr. #Doppeladler. — 2 Helme. — H. I.: der Löwe, H. II : der Doppeladler. D.:r. s. — # s. (ex dipl. cop.).
1759
19. 3. Faber, f, A. für Joh. Adam F., Canonikus und Capitular zu St. Martin inWorms (d. d. Mannheim). W.: gesp. B. G.; vorn ein (wachs.?!) gekr. Mann(Schmied) in r. Koller, mit s. Aermeln und g. Schlitzen darin, ht. einenHammer, hinten ein r. Schrb., darunter ein # Kreuzchen. — 2 gekr. II. —H. L: off. Flug, rt. b., bei. mit dem wachs. Schmied, links r. mit Kreuz-chen, H. II.: (ganzer) g. Löwe mit Palmzweig in der Rt. D.: b. g. (ex dipl. cop.).
*) cfr. die Note des Verfassers auf Seite 30.