154a
Kurbayern. (Kurfürst Maximilian III. Joseph.)
1775
8. 8.
11. 8.
9. 12.
9. 12.
1156
5. 1,
24. 7.
6. 9.
10. 9.
höhten g. Stern. — 2 gekr. H. — H. I.: einwärtsseh. gekr. wachs. # Adler,H.II.: der Löwe aus II., mit Stern und Krone, wachsend. D.: r. g. (cfr. diebeiden Freiungen 12. 5. 1790 und 17. 4. 1875.)
Kirclilioffer, f, A. für Franz Jos. K., Pfarrer u. Rector zuWolxheim im Elsass.W.: Gev. R. S.; 1 /i: mit 3 h. Rosen bei. s. Schrb., 2 /3: 3 (2. 1.) b. Lilien.
2 H. — IL I.: r. Flügel, mit dem Rosen-Schrb. H. II.: b. Lilie zw. 2 Bffh.s. b. — r. s. geth. D.: r. s. — b. s. (ex dipl. cop.)
La Fabrique, f, Frh. (ausgeschrieb. 1. 3. 177G) für Adrian v. L., Kurb. Hof-kammer- u. Commerzienrath, Administrator zu Schieissheim und Forstenried,(cfr. 4. 3. 1759 die Nobilitirung). Die Familie wurde am 10. 2. 1810 beider Freiherrnklasse in Bayern imm. W.: Tyr. B. W. III. 46, gev. B. G.;V-t: g. Andreaskreuz, seitlich je von g. Stern bewinkelt, 2 /3: b. Querstrom,auf dem eine nat. Ente schwimmt; unten aufg. ein gr. Kleeblatt; IL I.: off.,wie Feld I. bezeichn. Flug. H. IL: die Ente zw. 2 mit dem Strom bezeichn.g. Bffh., best, je in d. Mdg. mit gr. Kleeblatt. D.: b. g.
Merendori, f, Grf. für Cajetan, Kurb. Oberst.-Lieut. und Cyprian, Kurb. Major,Gebr. v. M., stammend aus altadligem Geschlecht von Bologna. W.: Gev.G. B.; '/i ; §■ Adler auf gr. ürb., 2 /3: s. Sparren, oben von 2 g. Lilien,unten von g. Stern begl. — 2 gekr. H. — II. I.: der Adler zw. 2 g. jj: üb.-geth. Bffh., H. II.: geschloss., wie Feld IL bezeichn. Flug. I).: g. •—
, b. s.
Dreern, f, A., als „Edler von Dreern" (nicht 9. 2., ausgeschr. 12. 2. 1776) fürMaximilian Dreer, Kurb. Hofkammerrath. Derselbe adoptirte später, da erkinderlos war, ein Fräul. Johanne Wisgerin (cfr. Kurpfalzbayern sub 19.8.1794), welches mit ihm am 18. 11. 1812 bei der Adelsklasse in Bayern imm.wurde. W.: Tyr. B. W. Y. IG, dprch g. Schrb. von B. über R. geth., oben
3 (1. 2.) g. Sterne, unten ein g. Löwe. — H.: wachs. Mann, die 3 Sterneauf der Rt. tragend, zw. 2 Bffh.
Oberndorf, f, A. für Franz 0. (wahrscheinlich spurius eines der im R.-Vic. d. d.München 19. 4. 1790 gegraften Familie), K. B. Kastner u. Grenzmauthnerzu Landsberg, Pfleger zu Rauchenlechberg. W.: In Gold, auf gr. Bd. einbrauner Lehnstuhl, darauf sitzt linksgek. eine Frau (nicht Nonne) in 47 Rockmit s. Haube, Halstuch und Schürze und r. Leibchen. Dieselbe hält in derLk. einen Fadenknäuel, worauf sie den von einem 47, links von ihr stehen-den Spinnrad abgesponnenen Faden aufgewickelt hat. — Gekr. H.: 3 Reiher-federn 47 g- 47- D-: 47 g. — ex dipl. cop. — (Das Wappen ist das Stamm-wappen der alten, v. Oberndorff mit verwechs. Tincturen.)
Schoenberg, f, Ausschreib, (vollzog. 3. 8.) des d. d. Linz 9. 7. 1578 erth. uvon Iv. Ferd. II. d. d. Wien 4. 2. 1638 bestät. R.-A. für Mathias S., Priesterund Exjesuit, Dr. theol. (cfr. 24.' 12. 1737, wo Näheres und auch das Wappen).
Eckartsbansen, An. A., unter diesem Namen (lt. Decret) für Carl E., Kurb. Hof-rath und ersten Haus-Archivar, nat. und (seit 31. 8. 1770) legitim. Sohn einesGrafen Haimhausen, erzeugt mit einem Fräul. Eckart. Demselben war bereitsdurch Decret vom 5. 2. 1776 die Führung des väterlichen Wappens gestattetworden; er wurde am 13. 12. 1813 bei der Adelsklasse in Bayern imm. W.:Tyr. B. W. V. 19, gev. B. S.; 74: ein s. Haus von 3 Stockwerken, mit 3Fenstern, Thor und r. Dach (in Perspective), 2 /s:gekr. einwärtsgek. doppelschw.g. Löwe mit g. Maurersenkblei in den Prk. — 2 ungekr. H.
Axthalb, Ausschr. (vollzog. 14. 12. 1781) des ihnen vom Ilof-Pfalzgrafen Grafenvon Zeil d. d. Zeil 1. 5. 1776 verlieh. R. und A., mit „Edler von", fürJoseph, Ritter u. Edlen v. A. auf Iluebelspach u. Offenberg, berühmten Ad-vokaten, Kurb. Rath, Bürgermeister und Landschaftsverordner zu Landshut,nebst s. Neffen Anton und Bernhard Joseph Heinrich. Die Familie wurde am8. 1. 1813 in Bayern bei der Ritterklasse immatr. W.: Tyr. B. W. IV. 67,unter b. Schildhaupt, bei. mit 3 g. Sternen, in R. ein doppelschw. g. Löwe,eine Axt mit abgewendeter Schärfe in den Pik. Aus dem gekr. H. wächstder Löwe mit d. Axt; bds. des Helms auf dem Schilde 2 gestz. Bffh., ausderen ob. Oeflhung je eine Pfaufeder hervorgeht.