Kurbayern [Reichs-Yicariat], (Kurfürst Maximilian III. Joseph.) 119
auf 2 Augen.) W.: Tyr. B. W. III. 26, gev., mit g. Hz. (gekr. 4^ Doppel-adler), l li: schräglk. geth., oben B. S. 5 mal geth., unten in R. gr. Berg,Patriarchenkreuz und Mond, in I. das Kreuz aus Zweiberg schräglks. wachs.,der s. Mond, Höhl, schrägaufwärts, darüber, in IV. der Mond abnehmend, g.auf Drb., das Kreuz aufrecht, n. d. lk. Obereck zu, darüber, 2 /3: gesp. g. ^mit 2 Lilien und einer bis zur Mitte aufsteig, gesp. Spitze, alles verw. Tct.,in der Spitze eine Lilie auf Kugel stehend, ebenfalls wieder verw. Tct. — 3gekr. H. — Schildh.: 2 gekr. Löwen, (cfr. auch Siebm. Suppl. V. 26. 1.)
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20. 8. Miuntzi(Minucci), Edelmanns-Freiheit (durchgehende) von Kurbayern (nicht vomR.-Vic.) verliehen, für Oschalco Gf. v. M., Kurb. Geh. Rath, Generalfeldzeug-meister, Ilofkriegsraths-Vicepräsidenten etc. nebst allen kiinft. Namens- undStammerben (cfr. die Kgl. Bayerische Adelsmatrikel sub 23. 5. 1809).
23. 8. Hellersberg, A. mit „Edler von" unter obigem Namen (ausgeschr. in Kurbayern
20. 10. 1745) für Anton Ignaz Heller, Kurb. Hof-Kammer-Secretär. DieFamilie ist am 15. 4. 1S13 in Bayern bei d. Adelskl. imm. W.: Tyr. B. W.VI. 4, in B. g. Sonne, zunehm. g. Mond und g. Stern (2. 1. gestellt). — un-gekr. II.: wachs, b.-gekl. Jüngling mit b. Mütze und g. Gürtel, in der Rt.den g. Stern ht. D.: b. g.
„ „ Hungerigliausen, (jetzt: Heyden von Hungerkhausen), Conf. A., mit „Edlervon", für Anton Friedrich H. Reichs-Vicariats-lIof-Gerichts-Secr. und Reg.-Secr. zu Amberg, stammend aus dem Nassauischen. Nachkommen wurden am30. 8. 1809. b. d. Adelsklasse in Bayern imm. W.: Tyr. B. W. VI. 32,innerhalb g. Bordes, in B. ein oben dreizinniger g. Bk. — Gekr. H.: nat. Eulezw. off. s. Fluge D.: b. s.
„ „ Schneid(t), Edle von Kochheiin, R. und A., mit ob. Präd. (ausgeschr. in Kur-bayern 27. 4. 1748) für Franz Nikolaus S., Kurb. Feld-Kriegs-Commissair.Die Familie ist am 13. 10. 1815 in Bayern bei der Ritterklasse imm. W.:Gev. R. B., 7r: einwärtsg. wachs, s.-geharn. vorwärtsseh. Ritter, in der Rt.einen Säbel, in der Lk. die Reichs-Vicariats-Fahne (die Bayer. Wecken, mitg. Quadrat in der Mitte, darin der Reichsadler) an g. Lanze mit g. Troddelnht., 2 /3: einwärtsgek. aufg. s. Einhorn. 2 gekr. II. — H. I.: der Ritter wiein I. wachs., H. II.: das Einhorn zw. 2 Bffh.
„ „ Heidelberg, Verleihung der kleineren Pfalzgrafenwürde an die Juristenfacultät derKurfürstlichen Universität zu Heidelberg u. zwar für den jedesmal. Prokanz-ler und den jedelsmal. Decan derselben.
24. 8. Ponickau (f Linie), Grf., mit „Hoch- und Wolgeboren", für Carl Friedrich Aug.
v. P., Kurbayer. Kämm., Obersten u. Gen.-Adjutant.en. Das Stw. (r. s. gesp. und3 mal geth. mit verw. Tct. H.: Vase mit 3 Garten-Lilien) blieb unverändert,nur statt der Decken ein hermelingefütterter r. Mantel.
„ „ Hettenkofen, f, Frh. für Joh. Heinrich v. P., Oberstw;achtmeister des Leibinfanterie-Regiments, aus alter adliger Bayerischer Familie. W.: Gev., mit durch fünfperl.Krone gekr. s. Bz., darin 3 (2. 1.) r. Rosen, '/A: in G. 2 4)= Bk., 2 /3: r. b.geth. durch 4 s. aneinanderstossende, nach der Breite in Mitte durchgehende„Baktions" (Wecken?!). — 2 gekr. IL — II. I.: wachs, m ausw. gebog.blätterlosen Stengeln, aussen je mit Knospe: 2 r. Rosen, H. IL.: wachs., mitfünfperl. Krone gekr. g. Löwe, eine s.-bord. b. Wecke (im Di£**m „Lanzen-spitze") in den Prk. ht. — D.: 4£ g- — r. s. (ex dipl. cop.)
1. 9. Bnur von Heppenstein, R., mit „Edler von" (ausgeschr. in Kurbayern 1. 6.
1746) für Roman Philipp B. v. II., Kurb. llof-Kammerrath, aus einem schonvor 1731 adligen Geschlechte (cfr. die Freiung am 19. 8. 1790 im Rhein.Reichs - Vicariat. W.: Gev.; 1 /i: in ö. auf gr. Drb. eine b. Lilie,besetzt oben mit r. Fussspitzkreuz, zw. je 2 der ob. Blätter aber mit s., griin-bekapselter Eichel an ausw. gebog. langem Stiel, 2 /s: in R. 3 linksgek. s.Flanken-Spitzen. Siebenperlige Krone mit 2 gekr. II. II. 1.: die Lilie wiein I. zw. 2 g. Bffh., das rechte mit 3 Ii. g. b., das linke mit 3 g. r. g.Strf. in der Mdg., II. II.: wachs., mit 5 perl. Krone gekr. s. Löwe, hinter demein # Flügel; er halt in den Prk. ein Rechteck, welches wie Fehl II. gezeichnetist. D.: r. s. — b. g. (ex dipl. cop.)
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