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1 (1881) Anhalt bis Bayern
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Kurbayern. (Kaiser Carl VII.)

1745

7. 1. Gudenus, Ausdehnung des dem Christof Edlen H. v. G. d. d. 20. 9. 1G96 ver-lieh. R.-Frh. resp. Best, der ihnen bereits von K. Karl VI. d. d. Wien 22.5. 1732 zugedachten Gnadenverleihung, Wm. und Titels:Wolgeboren" fürValentin Ferd. v. G. (Sohn des Urban Ferch), Kais. R. - Kammer - Gerichts-Assessor und seines f Bruders Christof, Kurmainz. Hof- und Reg.-Raths,[unterlassene Söhne: Philipp Franz, Kurmainz. Obristwachtmeister, und Va-lentin Ferd. Leopold v. G., Capitular des Stifts Aschaffenburg (d. d. Mün-chen). Da dies Diplom wegen Todes des Kaisers Karl VII. nicht ausgefertigtwurde, so erhielten sie die Ausfertigung d. d. Wien 11. 1. 1746 von KaiserFranz I. W.: Siebm. Suppl. I. 8. 5 und IX. 4. 9. gev. mit Hz. (Herold mitPalmzweig und gekr. Kreuzstab), '/*: "< ina l s - r - schräg geth., 3 /s: Burg.3 Helme.

13. 1. Gonzaga III., Verleihung des TitelsHochgeboren",Deiner Liebden",Unserlieber Oheim und Fürst" für Alois, Fürsten v. G., und desgl. für dessenBruder:

Gonzaga III., für Franz, Fürsten von G., Herzog von Sulpherino, Granden vonSpanien I. Klasse, Kämmerer, Oberhofmeister der Infantin Ludovika Elisa-beth (d. d. München). Dies Diplom blieb wegen Todes des Kaisersunvollzogen.*) (cfr. 2. 8. 1744.)

Maximilian III. Joseph, 5. Kurfürst in Bayern

(succ. 20. 1. 1745, f 30. 12. 1777).

Kurbayerisches Reichs-Vicariat.**)

(vom 20. 1. bis 7. 10. 1745).

Kurfürst Maximilian III. Josephals Reichs-Vicar

in den Landen des Rheins, Schwabens und des Fränkischen Rechts.

1745

26. 1. Wippenheim auf Haidhausen, +, Kurbayer, (nicht R.-Vicar.-) Ausfertigung des ihrbereits d. d. 16. 12. 1744 verliehenen, aber wegen inzwischen erfolgten Todesdes K. Karl VII. nicht unterschriebenen und ausgehändigten R.-Frh.-Diplomsmit ob. Präd., für Maria Rosina Antonia v. W. auf Haidhausen (Wittwe dessub 10. 2. 1738 Erwähnten). W.: im g.-bord. r. Schilde oben ein s.-bord.gr. Triangel, bei. mit g. Stern, unten 3 (2. 1.) s. Rosen. Auf dem Helmder Stern.

22. 2. Paur, Kurbayer, (nicht R.-Vicar.-) Ausschreib, des von K. Carl VII. d. d. Frank-furt 22. 9. 1744 verlieh. R.-A.-Diploms (s. dort).

10. 6. Orthlieb, A. (Diplom-Ausf. im Vicai'iat am 10. Sept. ejd.) für Joh. Matthias 0.,Freiherrl. Rehiing'schen Obervogt zu Bittenreuth, dann Stadtammann zu Ra-vensburg. Die Familie ist am 2. 12. 1812 in Bayern bei der Adelsklasseimm. W.: Tyr. B. W. VII. 56, in B. eine aufsteigende, durch g. Leisten-sparren bord., von 2 g. Rosen begl. r. Spitze, darin auf s. Bd. 2 zugew. s.Tauben, gemeinsam mit den Schnäbeln eine über ihnen schweb, g. Rose ht.H.: Tauben und Rose.

22. 6. Copauer, f, A. für Karl Gottlieb C. zu Wasserburg, Herrn auf Puechschlagund Weikertsham (lebte noch 1762), aus einem Wasserburger Patriziergeschlecht

*) Ausser diesen, von Kaiser Karl VII. mit Standes - Erhöhungen begnadeten Fami-lien, deren hier zum ersten Male im Zusammenhang Erwähnung geschieht, sollennoch die Familien von Praidlohn und von Stoixner von demselben Monarchen Rang-Erhöhungen erhalten haben. Doch finden sich die Diploms-Concepte in Wien nicht vor,weil der Kaiser vor deren Ausfertigung verstarb, was auch aus den betr. späteren Bestä-tigungs-Diplomen hervorgeht.

**) cfr. die Anm. des Verfassers auf Seite 30.