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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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93
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Kurbayern [Reichsvicariat,]. (Kurfürst Carl Albrecht.) 98

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2. 1. Scheucker, f, A., mit Präd. „von", für Joh. Ludwig S., Candidaten b. R. —Derselbe erhielt d. d. Wien 13. 1. 1752 auch ein R.-A.-Diplom von KaiserFranz I. W.: Siebm. Suppl. X. 28: Gev. B. R.; i: 3 (1. 2.) g. Sterne,2 /3: schweb, gebog. eisengeharn. Arm, einen gr. Palmzweig quer, den Schnittnach rechts, haltend. — Auf dem gekr. Helme der Arm mit Zweig wachsend.D.: b. g.

4. 1. Pfeuffer, ( Pfalz: 12. 1.) R. und A., mit „Edler von", für Gabriel P., Kurpfalz.

Geh. Rath und Lehenpropst (f als Ob.-App.-Ger.-Rath in Mannheim. (Nach-kommen im Grh. Baden.) W.: N. S. Bad. A. Tafel 70. Gev. R. B., mit s.Hz., darin unter g. Kaiserkrone der g. Buchstabe C., '/*: g- Greif, 2 /3: 3 s.Zinken (Blasinstrumente), die Mundstücke nach linksbin, übereinander. 2 gekr.II. H. I.: wachs. Jüngling in r. Kleide, b. Brustharnisch und Lorbeerkranzum das Haupt, die Rt. in die Hüfte gestemmt, mit der Lk. einen s. Zinkenhoch ht., H. II.: wachs, g. Greif. D.: b. s. — r. g. (ex dipl. cop.)

„ „ Waydtmaim, ( Pfalz: 12. 1.), A. für Mathias Friedr. W., Reichs-Vicariats-Hof-gerichts-Herold und -Thürhüter, früher Grfl. Truchsess'scher Sekr. Die Fa-milie ist am 31. 3. 1810 in Bayern bei der Adelsklasse immatr. W.: Tyr.B. W. IX. 34: In B. ein aufg. s. Hirsch. Auf dem gekr. II. ders. wachs.D.: b. s.

15. 1. Mandel Breill, v. Dietenliofen, Bewilligung zu dem, am 2. 3. ejd. von KaiserKarl VII. zur Ausfert. gelangten Dipl.

(Ende des Reichs-Vieariats.)

Carl Allbrecht, Kurfürst in Bayernals Deutscher Kaiser Carl YII.*)

(erwählt 24. 1., gekrönt 12. 2. 1742, f am 20. 1. 1745).

3. 2. Ickstatt, f, alter Böhm. Ritterstand für Joh. Adam I., Kgl. Böhm. Ilofrath (cfr-seine Freiung sub G. 7. 1745 im Kurb. R.-Vic.) W.: Gev.; 1 /i: in B. 2pfalweisgest. abgew. s. Monde, überhöht von g. Stern, 2 /3: in R. ein breiter g.Bk., darin 3 gr. Eicheln aufrecht. — 2 gekr. II. mit b. s. — r. g. Decken.H. I.: Bilder aus I., H. IL g. Eichel mit gr. Kapsel zw. 3 gr. Eichblättern.

14. 2. Topor-Morawitzky v. Tenczin u. Rüdnitz (ältere blühende Linie), Best. Grf., mitTitel „Hoch- und Wohlgeboren", sowie Wm. (die Allerhöchste Entschl. datirterst vom 21. 2. 1743, mit der ausdrückl. Bemerkung, dass das Diplom zu-rückzudatiren sei) für Joh. Theodor Heinrich, R.-Freih. T.-M. v. lt., Kais.Wirk], Kämmerer, Gen.-F.-M.-Lt. und Obersten eines Inf. - Regts., stammendaus einem altpoln. d. d. Wien 13. 7. 1708 in den R.-Frh. erhob. Geschlechte —(d. d. Frankfurt) — cfr. auch Kurbayern 19. 3. 1757. Diese Linie wurdeam 30. 5. 1809 in Bayern bei der Grafenklasse imm. W.: Tyr. B. W. 1.80. Gev. R. B., mit s. Hz. (3 r. Herzen — Stw.) s. Streitaxt mit g. Stiel(verm. durch das Grfdipl.), 2 3: Gemsgewicht in Krone (W. der f Trautischauch Drahotusch genannt — Wappenverm. seit 1708). 5 Helme.

18. 2. Stolberg-Gedern (f Linie), F., mit „Hochgeboren" u. Wb., für Fr. Carl, Gra-fen zu St. (f 1804 ohne Söhne) und seine ledige Schwester Auguste Marie(d. d. Frankfurt). W.: N. S., Hoher Adel, II. Reihe, Tab. 104, und III.Reihe A.: Reichsfürst von Stolberg. Die Erhebung wurde am 23. 4. 1742in Preussen, am 29. G. 1743 in Kursachsen anerkannt.

21. 2. Salm(-Kyrburg), F. ( Uebertragung des von Kaiser Ferdinand H. d. d. Regens-burg 8. 1. 1623 dem Wild- und Rheingrafen Philipp Otto von Salm(-Kyr-

*) Die sämmtlichen, von Kurf. Carl Albrecht von Bayern in seiner Würde als deut-scher Kaiser Carl VII. ausgestellten Standeserhöhungsdiplome enthalten im Context den

Passus: Wir erheben .... in den . . . Stand des heiligen Römischen Reiches

und Unserer (Bayerischen) Erblande; dieselben gehören also unzweifelhaft in diesWerk und sind ohnehin so genau und in diesem Zusammenhange bis dato noch nirgendspublizirt worden.

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