Druckschrift 
1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
Seite
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Kurbayern. (Kurfürst Carl Albrecht.) 89

27. 5. Koeppel(l)e, Ausschreib, des ihm d. d. Wien 18. 12. 1739 von K. Karl VI.

verlieh. R.-A. für Joh. Wolfgang K., Kurb. Reg.-Sekr. zu Amberg. Ein Sohnwurde 19. 8. 1765 Kurbayer. Freiherr (s. dort), die Nachkommen d. Anderenam 28. 4. 1813 b. d. Adelski. in Bayern imm. W.: Tyr. b. W. VI. 62.Geth. S. R., oben ein auf d. Theil. schreit, nat. Koppen (Kapaun), unten bkw.2 gestz. s. Rosen. — Gekr. H.: der Koppen zw. 2 s. r. übereckgoth., in d.Mdg. mit 3 gestutzten Hahnfedern r. s. r. — s. r. s. best. Bffh. D.: r. s.

1. 7. Lachermayer, Best. A., lt. Ausschr. (auf Grund der d. d. 10. 10. 1622 denGebr. Franz und Matth, erth. Bestät. des dem Lamprecht Lachmayr, Ober-österr. Reg.-Kanzleischreiber, nebst Gebr. Joh. u. Georg L., d. d. Regensburg20. 7. 1594 von IL ßud. II. erth. R.-Adels) für Caspar Gregor v. L., Kurb. Hofrath,Münz-Amts-Commissar u. Geh. Zahlmeister. Dessen Sohn wurde am 12. 4.1813 in Bayern b. d. Adelskl. immatr. W.: Tyr. B. W. VI. 74: in G. ausDrb. wachs., mit Zackenkrone gekr., r.-gekl. Jüngling, in der Rt. einenPfeil stossbereit ht. H.: ders.

1. 8. Lacliermayr, Edelmannsfreiheit (durchgehende) für Kaspar Gregori v. L., Kurb.

Hofkammerrath, Münzcommissär u. Geh. Zahlmeister, nebst männl. Leibes-erben, unter Erhebung des ihm gehör. Schlösschens zu Bogenhausen zu einemSitz. (cfr. den vorsteh. Artikel.)

Kurbayerisches und Kurpfälzisclies gemeinschaftliches*)

Reichs-Vicariat

(vom 20. 10. 1740 bis 11. 2. 1742).

Kurfürst Carl Albrechtals Reichs-Vicar

für die Lande des Rheins, Schwabens und des Fränkischen Rechts.**) s s sa

7. 1. Bakke (v. Bergenstein), f, Conf. A. mit Wappenverm. für N. N. B., stammendaus dem Dänischen Geschl. der B. v. Bergenstein, nebst event. Substitutionauf seine weibl. Seitenverwandten (von diesen cfr. u. A. die Familie Dack-weiler sub Kurpfalzb. 30. 7. 1778). W. ?

16. 1. Vogelsang, (Pfalz: 23. 1.), A. für Joh. Lucas V., Landgräfl. Hess. Obersten.

Sein Sohn Moritz Philipp Carl v. V., Kgl. Preuss. Reg.-R. zu Halberstadt,erhielt d. d. 8. 10. 1741 auch ein Kgl. Preuss. Adelsdiplom (cfr. Gritzner,Chronolog. Matrikel, S. 24 u. Nachtrag S. 3). Das in beiden Dipl. gleichmässigverliehene Wappen war ein b. Schild, darin auf gebogenem befruchteten gr.Kirschzweige sitzend eine s. Taube. Gekr. H.: Dieselbe sitzend zw. 2 Bffh. s.— b. D.: b. s. (Koehne IV. 83).

27. 3. Waldschmidt, f, Altgeborener Ritter- und Adelsstand für Wilhelm W., Hessen-Cassel'schen Reg.-Rath und Professor und Prokanzler bei der UniversitätMarburg. Wahrscheinlich dessen Sohn Joh. Wilh. W., Gräfl. Wied-Runkel'-scher Hofmeister, erhielt d. d. Wien 3. 3. 1751 noch ein einfaches R.-Adels-Diplom mit Prädikat „von". Nach beiden Diplomen ist das Wappen gleich(Siebm. Suppl. X. 32), nämlich: Gev., mit b. Hz., darin ein 1k. g. Schräg-strom, oben von g. Stern, unten von abgeschnitt. aufg., das Innere zeig. nat.Rechthand begl.; V* : 3 (2- 1.) eiserne Ambosse, II.: aus s. r. Schach wachs.

*) Bei denjenigen obiger gemeinschaftlich verliehenen Diplome, wo das Datum derUnterzeichnung durch Kurfürst Karl Philipp von der Pfalz nicht mit dem durch KurfürstKarl Albrecht von Bayern zusammenfällt, ist das abweichende erstere in Klammervor dem erlangten Adelsprädikat jedesmal vermerkt. Uebrigens sind sämmtlicheDiplome sub Kurpfalz, selbstredend mit den dort maassgebenden Diplomdaten, nochmalsnamentlich wiederholt. — cfr. übrigens die auf S. 30 gemachte Redactionsnote.

**) Brandhoffer, A. (cfr. 24. 9. 1745.)

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