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Kurbayern. (Kurfürst Maximilian II. Emanuel.)
1918
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geschlechte und hatte d. d. Wien 12. 12. 1714 nebst seinem Vetter Wolfg.Albrecht (welcher schon v. Iv. Leop. I. d. d. Wien 1. 2. 1694 in den R.- u.erbld. Frh. erhoben worden war) die Bestät. des Frh. mit: „Freih. v. Balz-heimb" und die Erlaubniss, sieh auch: „Freih. v. Ehingen" nennen zu dür-fen, erhalten. W.: (im Dipl. de 1718 ist kein Wappen) wahrscheinlich so,wie das de 1694, nämlich: Gev. R. G., mit von R. über B. geth. Hz., darinoben g. Adler, unten doppelschw. g. Löwe (Wm. de 1694) 74: (Stw.) 2 ge-kreuzte g.-bestielte s. Schiffshaken, 2 /3: (Verm. de 1548) g.-bew. r. Schwan.Edelkrone mit 3 gekr. H. — H. I.: der Adler, H. III.: wachs, d. Löwe,H. II.: der Schwan ohne Füsse, durchbohrt von g. Querstab, an dessen beidenEnden je einer der Schiffshaken aufrecht abgew. u. oben mit 3 Strf. best,erscheint. D : r. g. (ex dipl. cop.)
Armbknecht, f, Ausschreib, als Freiherr für Joh. Kilian v. A., Ursprung?Wappen?
Eberschlag, j-, Ausschr. als adlig (lt. Hofrathsdecrets) für Franz Jos. Maxim, v. E.auf Kofiegg, Kurbr. Hofkammerrath und Pfleger zu Reichenhall, dessen Vor-fahr Jacob Eberschlager (aus einem Innsbrucker, bereits in Person desPaul E., Bürgers des Raths das. d. d. Prag 14. 3. 1571 mit Wappenbrief vomKaiser begnadeten Geschlechte) als Erzfürstl. Verwalter zu Bolzen, d. d. Wien8. 5. 1651 den rittermäss. R.- und erbld. Adel mit Prädikat „v. Koff-legg" und Wappenbesserung erhalten hatte. W.: (schräggelehnter) Schildgesp. G. 11., vorn ein aufg. # Eber, hinten ein s. Pfal. Gekr. H.: d. Eberwachs, zw. 2 je in d. Mdg. mit 3 Pfaufedern best. Bffh. g. # — r. s. geth.Decken (mantelförmig) # g. — r - s - ( ex dipl. cop.).
Gugg-omos, f, Erweiterung der von ihm bereits innegehabten Edelmannsfreiheit b. d.Hofmark. Herrngierstorff und den dazu gehör, einschichtigen Gütern jure realifür Franz Martin v. G., Kurb. Pfleger u. Kastner zu Mainburg. (efr. 8. 5.1693.)
Moraivifzki, Edelmannsfreiheit für Theodor Heinrich Baron v. M., Kurb. Kämm,und Oberst der grenadiers ä cheval nebst ehel. Leibeserben beiderlei Geschlechts,(cfr. 14. 2. 1742 u. 19. 3. 1757.)
Dirsch ( Duersch), Ausschreib, ( lt. Beeret) des ihm d. d. Wien 20. 10. 1714 v.K. Karl VI. verlieh, rittermäss. R.-A. für Marx D., Kurb. Landschafts-Zahl-amts-Cassier (cfr. 18. 4. 1720 u. 28. 6. 1742). W.: (1714) in B. eine ein-gebog. aufsteig, s. Spitze, an welche sich bds. 72 g. Lilie anlehnt: in derSpitze auf gr. Hügel ein b. Löwe. Auf den gekr. iL ders. wachs, zw. off.s. b. üb.-geth. Fluge. D.: b. g. — b. s. (ex dipl. cop.)
Schenk Freih. v. Castell, f, (Kastl). Edelmannsfreiheit ( durchgehende u. Nieder-gerichtsbarkeit) für Marquard Franz S., Fh. v. C., Kurpfälz. Kämm, und Geh.Rath, Inh. der Hofmarken Ober- u. Niederbar, Wipenbach u. Schönleuthen.
Schreyer, Edle von Blumenthal auf Grimberg, f, R. mit ob. Präd. für WolfWilh. Rudolf S. Edlen v. B. a. G., dessen Vater Jacob Schreyer (aus einer schond. d. Prag 28. 5. 1591 von K. Rudolf II. in Person des Mathäus S. u. s. -j-Bruders Wolfgang hinterlassene Erben mit Kais. Wappenbrief begnadeten Fa-milie) hatte von K. Leopold bereits d. d. Linz 22. 10. 1680 gleichfalls mitob. Präd. den rittermäss. R.-Adel (W.: Hz. u. H. I. des untenstehenden) er-halten, auch bekam mit dem Wappen de 1680 ein Johann Conrad Schreyer,ansässig in der oberen Pfalz, d. d. Wien 4. 7. 1719 (nicht 20. 9. 1709) denerbld. Ritterstand mit „v. Blumenthal auf Grünberg". Endlich erhielt, als „Schreyervon Grünberg" d. d. Wien 9. 2. 1760 ein Johann Franz S., Hauptm. u. Regts.-Quartiermeister des k. k. Regts. „Erzherzog Josef" durch K. Maria Theresiaden erbld. A. und zwar mit dem im Wappenbrief de 1591 erth. Wappen (wostatt des Adlers ein „schreiender" r. Hahn auf d. Mauer steht, dessenRumpf sich zwischen 2 s. r. übereckgeth. zweizipfl. Fahnen an g.-bespitztenStangen verw. Tct. auf s.-gestp. r. Turnierhut auf dem Helme wiederholt) denerbld. .Adelstand (cfr. 1. 3. 1730). W.: (nach dem Kurb. R.-Dipl.) gev.: 1 U:in S. 3 je mit g. Stern oben besetzte # Rauten, („oben und unten gekürzteSteine") nebeneinander aufg., II. u. III. gesp., in II. vorn, in III. hintenvon S. u. R. 3 mal gesp.; in den beiden anderen Plätzen einwärtsgek. ein