11.a Baden.
heiten eines das von Göler'sche und von Brüggen'sche Wappen verbindendenSiegels zu bedienen. Karlsruhe, den 28. April 1843. Justizministerium, (gez.)Jolly"; so publ. im Bad. Reg.-Blatt de 1843, No. XIII., S. 103. Das Wappendieser Familie von Brüggen, welches übrigens bis dato noch immer nichtmit dem von Göler'schen verbunden geführt wird, war: in B. ein aufg. s.Dreizack. Auf dem gekr. Helme ein dgl. wachsender goldener.
1844
Allesina von Schweitzer, An. des ihm nebst Bruder d. d. 10. 7. 1844 verlieh.Herz. Nassauischen Frh. für Ferd. Fh. A. v. S., Grossh. Bad. Legationsrath.W.: cfr. sub Hz. Nassau.
184G
12. 12. Freystedt, Frh. für Karl Friedr. Hermann von F., Grossh. Bad. Khr., Gen.-
Lieut. und Gen.-Adjutanten. Dessen Vater Karl Friedr. Hermann v. F., bad.Gen.-Lieut. und Chef des II. Dragoner-Regts., nat. Sohn des Markgrafen,nachm. Grossherzogs Karl Friedrich von Baden (t 1811) und der Elise Bar-bara Schlutter, welcher, geb. 18. 12. 1749, f 20. 12. 1795, von s. Vater am17. 4. 1777 legitim, worden war, hatte als Markgraf!. Badischer Oberst d. d.30. 12. 1777 den R.-A. erhalten. W.: (N. S. Bad. A. Tab. 31): in R. unterg. Turnierkragen ein s. Rose mit b. Butzen und gr. Kelchblättern. H.: DieRose, zw. 2 aussen mit 3 Kleestängeln besteckten Bffh.
1849
5. 2. Molitor von Miililfeldt, An. A. mit letzt. Prädikat (lt. Min.-Rescr.) für FranzBenedict H., Grossh. Bad. Corporal-Fourier der Artillerie, auf Grund einesseinem Vorfahren Gregor M. d. d. 23. 5. 1634 ertheilten Reichsadels-Diploms.(W. wie 23. 4. 1840.)
30. 7. Lenclisenring, I., An. A. (lt. Erlass des Grossh. Staatsmin.) für Karl Ludw.
Ignaz L., Grossh. Bad. Hauptmann, stammend aus einer d. d. Regensburg2. 10. 1630 in den R.-A. erhobenen Familie. W.: N. S. Bad. A. Tab. 67:in R. eine mit g. Siegelring bei. aufsteig, s. Spitze, bds. begl. von gestz. s.Kesselrinken. Gekr. H.: rechtsgek. ganzer s. Greif, über die rt. Schultereinen s. Stab tragend, in der Lk. den Ring ht. D.: r. s. — Das Wappen de1630 (Siebm. IV. 118. Nr. 12) ist ein ganz anderes!!
1848
14. 1. Leuclisenring, II., An. A. (lt. Erlass des Grossh. Staatsm.) für des Wilh. Ludw.
Friedr. L. (t 1842) gewes. Professors Nachkommenschaft. Ders. stammtegleich dem Obigen aus der d. d. Regensburg 2. 10. 1630 in den R.-A. er-hobenen Familie. W.: wie 30. 7. 1847 beschrieben.
Herzog - Regent Friedrich
(seit 24. 4. 1852).
1853
23. 4. Stösser, An. (lt. Allerh. Erlasses) des seinem Vorfahren d. d. Prag 20. 8. 1584von K. Rudolf II. mit Präd. „v. Lilienfeld" ertheilten R.-A. für Karl AugustFranz St. in Karlsruhe, Grossh. Bad. Geh. Rath und Studien-Director. W.:N. S. Bad. A. Tab. 77: Geth. 4t G.,darin ein halber Mann, einen eis. Morser-stössel haltend, in Kleid und Mütze vw. Tct,. H.: Lilie zw. 2 Bffh., die inder Mdg. je mit Lilie besteckt sind.
*) 1854
31. 1. Bethmann, Frh. für Philipp Heinrich Alexander Moritz v. Bethmann (geb. 1811),ältesten Sohn des d. d. Wien 11. 5. 180S in den Oesterr. Ritterstand erhob.Simon Moritz v. B., Handelsherrn zu Frankfurt a./M. W.: N. S. Bad. A.Tab. 27: Gesp. G. S., vorn 4t- Adler a. Spalt, hinten 2 r. Schrb. — 3 gekr.H. H. I.: 3 Strf., H. IL: wachs, g. Löwe, H. III.: geschlossener 4t Flug.Die Nachkommen bilden die I. (lutherische) Linie des Geschlechts, die II. Liniecfr. sub Bayern 9. 8. 1842.
185(1
29. 4. Bellst, An. Frh. für die gesammte in Baden angesessene Linie.
*) In diesem Jahre soll auch der Freiherrnstand der Marschall von Biebersteinvon Baden anerkannt sein, doch ist darüber nichts Näheres bekannt.