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1 (1881) Anhalt bis Bayern
Entstehung
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Anhalt-Cöthen.

Renthe, A. für Lebrecht August R., Herz. Anhalt-Cöth. Reg.-Präsidenten. W.:Gesp. S. Gr. mit r. Hz., darin auf gr. Hügel eine s. Taube (wohl besser Fink?)mit gr. Oelzweig im Schnabel. Ungekr. IL: 3 Strf. r. s. gr. Decken: golden (!)(ex dipl. cop.). Sein Sohn August v. R., Lieut. im Preuss. Ingenieur-Corps,Besitzer des ehemals v. Fink'schen Gutes Wendorf, erhielt d. d. 28. 4. 1832die Kgl. Preuss. Erlaubniss, sich: von ltenthe-Fink zu schreiben und zu nen-nen (cfr. Gritzner, Chronol. Matrikel S. 9G.).

Straclnvitz (f Linie Gr. Zauche-Jastrzgb), E. z. F. des von den übrigen Mit-gliedern s. Geschlechts, auf Grund eines d. d. Regensbnrg 22. 9. 1G30 demChristoph und Maximilian v. St. u. Gross-Zauche auf Arnsdorff verlieh, erb-liind. Freiherrndiploms, wiederaufgenommenen Freiherrnstandes für LouisMoritz v. St., Herz, llofmarschall zu Cöthen. Diese Linie erlosch mit seinemSohne 14. 2. 187G. W.: Gev.; l /r ; in G. ein rechtsgek. am Schnitt blutiger44 Eberkopf, 2 /3: 5 mal geth. 44 g-, jeder Platz bei. mit 2 das Gelenk auf-wärtskehr. Muscheln, verw. Tct. 2 gekr. H. H. I.: 2 Strf. 44 g-> H- IL: Flügelwie Feld H., aber nur je mit einer Muschel. I).: 44 g-

Hei 'Sfeldt, A. für den Fürstl. Thum und Taxis'schen Oberpostamts-Secr.II. in Frankf. a./M. Wappen? Vornamen? (Ueber Diplom befindet sich keinConcept im Archive zu Zerbst,.)

Albert, (4 Linie), A. für Ludwig A., Herz. Anh.-Dess. Geh. Finanzrath, f 15. 2.1836 ohne männliche Erben. W.: gev. 1.: in S. ein gr. Drb., IL: in G.schräg ein 44 Anker ohne Schwammholz. III.: in B. ein den Bart aufw. u.links kehr, schräggest. g. Schlüssel, überhöht von g. Stern, IV.: in S. 2 lk.b. Schrb. Im g. Hz. ein gr. Orangenbaum. Ungekr. IL: 3 Strf. b. r. s. D.:golden (sie!) ex dipl. cop. (cfr. 30. 7. 1837).

Pfeilscliifter, A. (It. Decret, Diplom vom 10. 4.) für Johannes Baptista P. (geb.zu Höfen bei Cham in Bayern 1793, 4 16. 12. 1874 zu Regensburg), Herz.Anh.-Cöth. Legationsrath und bekannter Publicist. W-: Gev. S. R. mit vonS. u. B. gesp. Hz., darin 2 gekreuzte gestz. g. Pfeile, '/r: schweb, gr. Kreuz2 /ä: g. Edelkrone. Auf dem gekr. II. 5 Strf. gr. s. r. s. b. Decken: golden (sie!)ex dipl. cop.

Herzog Heinrich

(succ. 23. 8. 1830).

Dabclow, X, Bestät. des d.d. 18. 11. 1811 ( cfr. auch 4. 10. 1815) erth. Frh.-Dipl. für die Wittwe und zwei Söhne des Diplom-Empfängers, unter Wegfallder Primogenitur-Bestimmung u. Beschrk. auf die eheliche Deseendenz. W.:Gev. R. B., '/,i: aufflieg, s. Falke, II.: geharn. erhob. Arm, einen g. Ring ht.,in.: aufg. s. Pfeileisen. Freiherrnkrone, darauf gekr. II. mit r. s. Decken,besetzt mit dem Falken. Schildh.: rechts g. Löwe, links 44 Bär mit s. Hals-band (ex dipl. cop.).

Linden, Genehm, z. Fortführung ihres seit langer Zeit geführten untenbeschrie-benen Wappens, sowohl in gerichtlichen als aussergerichtlichen Handlungen,für Philipp Heinrich Freih. v. L., Herz. Anh. Cöthenschen Kammerherrnnebst Bruder Franz Xaver Freih. v. L. auf Nordstetten, Kgl. Württemb.Kammerherrn u. Legationsrath und Oheim Franz Joseph Freih. v. L. aufNeunthausen, Kgl. Württemb. Kammerherrn u. Reg.-Präsidenten. Die Familiebehauptete, aus den Niederlanden zu stammen und sich von da nach Süd-deutschland gewendet zu haben; über das von ihnen geführte Wappen fehlteihnen ein Wappenbrief, da das eigentliche Diplom längst verloren gegangen.Letztere Behauptung mag richtig sein, es ist aber kaum glaublich, dass dieFamilie nicht sollte gewusst haben, dass erst ihr Grossvater, respeetive Vater(des Letztgen.): .Johann Heinrich, welcher als Kurmainzischer Geh. Rath u. Hof-kammerdirector d. d. München, 7. 9. 1790 von Kurf. Carl Theodor als Reichs-vikar den Freiherrnstand erlangte, v. K. Jos. II. d. d. Wien 5. 11. 1780 den

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