Auch hatte die Deutschheit so wohl gefruch->tet, daß Conrad 1813, obwohl nur damal fünf--zehn Jahre alt/ mit ine Feld gezogen war. Dochwar nun Kastor auch von einer Kugel tödtlichgetroffen worden und Conrad sein Erbe. Be-deutend war das ihm zugefallene Eigenthumaber auch nicht gewesen, denn Kastor hatte einst— im Verdruß über die mißglückte Liebe —Trunk und Spiel zum Zeitvertreib gewählt, undauch der Krieg seine Güter viel heimgesucht-Conrad hatte nach wohlerrungnem Lorbeer eineHochschule bezogen, und konnte mit einer Mengevon Genie aufwarten.
Der Alte beweinte die Söhne und freutesich des Enkels. Auch der Fürst von Qualingenwar lange tedt, sein Gebier mediatisirt und ge-hörte nun zu * * *. Weil der Erbprinz indeßpersichert' der Gefangne auf dem Luft heim etBerg sei ein schwerer Staatsverbrecher, hatteman ihn doch Oben gclaßen.
Dermalen konnte er wohl fliehn, wollte esaber — aus unterirdischen Gründen — nicht.Sein Enkel war hingegen erbötig, zum jetzigenLattdc5hcrrn zu eilen. Nach wenigen Tagenkehrte er mit dem Jubelruf Freiheit zurück-
Währenddem hatte der Alte die Jünglinge