vorgegeben/ nur zum Erlustigen wollten sie dasGebäude auf der Höhe. Dies Alles erhellte ausihrem Gespräch/ und nun hieß es: wer ist dererste Vehm-Oberrichter/ der hier mit einigenUnterrichtern wohnt/ wahrend Knappen im deut-schen Lande umher Strafwürdige erspähn? Manloosite. Graf LufthciM/ riefen sie/ Du bist es!Ein schöner Jüngling sagte: Nennt mich nichtGraf/ Brüder/ ich will nur ein Freier Teuto-nias seyn.
Maximilian geriech außer sich vor Verwun-derung. Graf LustheiM/ rief er durch die Oeff-uung, wer bist Du? Mein Enkel etwa? DieJünglinge fuhren zusammen/ der schöne ammeisten. Hier/ sagte er/ hat mein Großvater/wie ich hörte/ einst gesessen/ von einem Zwing-herrn mißhandelt; doch soll er ja vor zwanzigJahren bereits gestorben seyn. Ich lebe/ hießes drüben; willst du gegen Unrecht aufstehN/ sobefreie den mißhandelten Greis. Eilig sprangendie Jünglinge hinab/ dem alren Tauben warendie Schlüssel bald entwunden. Sie kamen aufjenes Zimmer/ ersahen den GreiS/ im langensilberhellen Bart. Der schöne warf sich ihm weh-müthig zu Füßen.
Bist du Kastors Sohn? fragte ey ihn aufhe-bend und umarmend.