nach an die Kerkerlust. In den Jahren 1799/1805/ 1809 und endlich 18 l5 hörte er auch Ka-nonen/ sah ans dem Gitterfenster selbst Heerhau-fen im Thal. Es giebt wieder Krieg, dachte ertedeSmal/ vielleicht kommen Soldaten auf dieHöhe, ich will ihnen zurufen, daß sie einem vonmeinen Söhnen von mir Nachricht bringen. Docherschien Niemand Oben, wie denn außerdem auchder Zugang des Berges jetzt verschlossen war.
So hatte er endlich zwanzig Jahre hier zu-gebracht, das achtundsechzigste so erreicht, undmeinte, länger könne er nicht von seinem unter-irdischen Eigenthum schweigen. ES wartete blosnoch auf die nächste Erscheinung der Commission,welche aber, seit längerer Zeit, nach Jahr undTag immer nur sich einzusinden pflegte.
Da hörte er aber eines Tags viel Polternund Reden im Nebengemach. Er nahm vorsich-tig den Stein heraus, und sah mehrere Jüng-linge in einer schwarzen seltsamen Tracht. Siebesprachen sich unter einander, wie sie diesenThurm zu einer neuen Vehmburg einrichten woll-ten. Sie hatten in Haarhaar ihn gemiethet-Daß noch ein alter Gefangener darin säße, wuß-ten sie; doch war ihnen auch versprochen, ihnwo anders unterzubringen. Uebrigens hatten sie