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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
Entstehung
Seite
37
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Aaron zahlte damal schon zwanzig Jahre/und sein Glaubenssystem lautete nun etwa: Airdas Judemhum glaub ich nicht- Daß ich derMessias bin/ glaub ich nicht. Daß die Philoso.phie etwas taugt/ glaub ich aber auch nicht/weil man darüber zum Narren werden kann.Was glaub ich denn? Nichts.

Um diese Zeit brachte man seinem Vatereinen goldnen Ring zum Versatz. Aaron hatteauch von dem Schulmeister ein wenig Latein be-griffe»/ doch ein wenig nur. Auf dem Ring warzu lesen Lonrsüus ab Aaron konnte

nun dem MoseS wenigstens sagen: der Ringmüsse einem Edelmann gehören/ der sich Conradvon Luftheim nenne/ oder vor langer Zeit ge-hört haben/ denn nach der Arbeit schiene derRing alt. Man lieh ein Paar Gulden darauf,und verwahrte ihn bei den übrigen Pfändern-Indeß erschien der Versetzer nicht mehr, ihn ab-zuholen.

MoseS wollte/ daß Aaron eine Frau nähme;dazu hatte er aber keine Lust/ ging vielmehrnach einer großen Stadt/ und trat als Buchhal-ter in eines reichen Judenkaufmanns Diensie.Wohl konnte dieser ihn brauchen/ indem Aaroneinen Kopf bewieö/ der zn mehr als zum Trö-

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