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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
Entstehung
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ist wahr/ daß sie weder sich noch die Bäume inihrem Vorhaben ehrten/ sie meinten aber/ eingemeinnützig Werk schände nicht. ES kam auchNürnberger Witz dabei zum Vorschein. Nennstdich Luftheim/ sprachen sie/ warst in der Luftheim/ aber doch nicht recht. Sollst nun erstrecht in der Luft heim seyn.

Da hingen sie den mannhaften Ritter ausiund alle seine Knappen. Bekanntlich hängendie Nürnberger keinen/ den sie nicht haben; zumUnglück für Conrad und seine Getreuen mußtendie Nürnberger sie jetzt haben. Es sah gräu-lich auS/ doch muß der Anblick noch viel gräu-licher gewesen seyn/ wie man einst im altenRom den Befehl ertheilt hatte/ bis nach Capuahin an beiden Seiten des Wegs Kreutze zu er-richten/ und Gladiatoren daran zu hängen.

Nach vollendetem gemeinnützigen Werk begabman sich nach der Feste hinauf/ wo der Eingangoffen stand. Kein geringes Heulen tönte ihnenentgegen/ denn wohl hatten das Frauenzimmer/und die zarte Jugend von der Höhe gesehn/ wasin der Tiefe sich zugetragen. Das Vurgpfaffkinhatte sich in die Kapelle geflüchtet/ und drohteJedem mit Kirchenbann/ der au einen Geweih-ten die Hand legen würde. Man ließ ihn aber