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Heer, das lange Zeit Napoleons Kriegskunst nichtnachahmen wollte.
Nun machten einige Nürnberger indeß vonihren Pulverbüchsen Gebrauch. Nie hatten diePferde und Knappen so ein Aufblitzen/ und Auf-dampfen gesehen/ solchen ohrenbetäubenden Knallvernommen. Kein Wunder/ daß alle Pferde scheuwurden, auch die Knappen wurden es. Jenengelang es meistens noch/ sich loszureißen und da-vonzulaufen/ diese hatte der Schrecken um alleGeistesgegenwart gebracht/ und man sing sie be-quem ein. Der Ritter war noch aufsein Kampf-roß/ trotz allem wilden Bäumen, gekommen/doch streckte ein neuer Schuß das edle Thier zuBoden, und Conrad lag nun auch dort; feineLanze ihm entfallen/ das Schwert noch in derScheide. Der Mühe/ sich aufzuraffen/ ward erindeß überhoben/ ein sechs oder acht Metzgerar-me/ die ihn bald umwunden hielten und ihm dieWaffe entrissen/ halfen ihm auch zur Höhe.
Ach/ ihm sollte noch mehr zur Höhe gehol-fen seyn. Denn wie er in solchen Fallen wenigUmstände gemacht hatte/ machten die Nürnber-ger deren nun auch wenig. Sie hatten sich mit>. guten Stricken versehn, und brauchten setzt nurBaume mit starken Zweigen auszuwählen. Es