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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
Entstehung
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niedergesetzten Gerichten schrieen. Denn washalf es, Geschriebenes auf die Feste zu senden,dort stand eS um das Lesen schlecht. Und mitGewalt ließ sich dem Ritter hinter seinen dickenMauern schwer etwas anhaben.

Da übernahmen eS die Nürnberger, schonin alter Zeit ein gewitzt Volklein, den Rittermit List einzufangen. ES zogen ein vierzig oderfünfzig handfeste Metzger, Schmiede, Stellma-cher und andere Handwerker, die tapferer zuseyn pflegen, wie Schneider und Leinweber, aus,legten sich unweit jener Burg auf die Wald-lauer. Sie hatten auch einige Schützen untersich, die Pulverbüchsen führten, noch eine Sel-tenheit damal- Und zwei Frachtwag u mußtendes Wegs fahren, daß man vom Thürmlcin derFeste sie gewahren konnte. Nicht hatte derThurmwart eben Acht gehabt, der Burgpfaffhorte aber ein Rossewiehern und Peitschenknal-len im Thal, lief erst ans Fenster seines Gema-ches, und rief dann in großer Hast: Ritter auf!Da sind Euch Frachtwagen bescheert!

Windschnell hatte Conrad sein Panzerhemdübergeworfen, die Knappen folgten dem Beispiel.Man schwang sich eilend auf die Rosse, undsprengte durch einen engen Weg, den Gesträuche