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Die sechzehn Ahnen des Grafen von Luftheim, eine Familien-Chronik
Entstehung
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auch nicht lesen dürft; mit meinem Lesen willes auch nickt recht fort/ aber ich weiß von ei-nem gelehrten Abt/ was in den fünf BüchernMosiS steht. Die Kinder Israel haben denEgyptern silberne Gefäße gestohlen/ und wie sieins gelobte Land gekommen sind, haben sie auchgestohlen wie die Raben; was sollte denn einedler Ritter nicht stehlen dürfen? Und es stehtnicht einmal in den fünf Büchern MosiS/ daßsie Ablaß dafür bekommen haben/ ich aber gebeihn Euch jedesmal- Uebt also getrost den BrauchEurer Vater/ damit wir nicht hungern dürfen.

Wenn vollend der Burgvfaff es noch sagte;konnte Jenem noch ein Zweifel bestehN/ was zuthun oder zu laßen sei? An Frömmigkeit hattees beim Ritter auch nicht gefehlt/ und er hielt denBurgpfaffen deshalb auf seiner Zinne/ daß erstatt seiner die cle piotunäi« und P2ter noster be-tete/ welche Conrad nicht im Gedächtniß zu be-halten vermochte. Uebrigens war schon oft einGebot zum Landfrieden ausgegangen und Nie-mand hatte sich daran gekehrt; der mannhafteBurgherr trieb um so mehr seine burglicheNahrung wie zuvor.

Einige Zeit hatte es auch seinen guten Fort-gang damit; wenn die Kaufleute gleich zu den