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j Wangelin.
Diese Familie ist nach dem Berieht des AndreasAngeli in seiner Märckischen Chronic, vom Kaiser Henrico 1.926 zu Stendal geadelt worden, ist also von TeutscherAbkunfl't, und etwa zu Zeiten Henrici Leonis in Mecklen-burg eingeführet, da sie sich dann allemahl wohl gehalten,und sehi' geschickte Männer zu des Vaterlandes und aus-wärtiger Herren Diensten hervorgebracht; besonders istunter ihnen Ilenricus berühmt, welcher von 1417 biss1427 Bischoll' zu Swerin gewesen, und da zu seiner Zeitdie Universität Rostock fundiret worden, so ist er davon
(der erste Cantzler gewesen. Crantziiis gedenckt seiner inMetropoli L. II. c. 72 mit vielem Ruhm. Zu unsernZeiten ist Berend Christian von Wangelin, beym KönigCarl XL in Schweden General-Major und Gouverneur vonWismar gewesen, nachdem er vorhero lange wie königl.Schwedischer-Gesandte an den Berlinischen Hoff gestan-den. Im Krieg ist er eben nicht der glücklichste gewesen,da er die Schlacht bey Fehrbellin verlohren, sonston aberein sehr geschickter, artiger Mann. Er starb 1686 undbesass das Guht Nossentin, so im Amt Flau lieget, undbereits vorhero seiner Familie zugehöret; nach seinemTode kahm es zum Concurs, und in frembde Hände.Jetzo besitzet es ein von Pritzbuer (nun nicht mehr, da. es nachero die von Hollie und hierauf die von Raven er-
halten, anitzo aber im Concurs stehet). Das rechteStamm-Guht dieser Familie ist von Alters Wangelin ge-wesen, und da dieses an das Closter Malchow geckommen,so haben sie sich nach Vielitz zu wohnen begeben, undalda ein grosses Hauss von Steinen aufgebauet, wobey
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