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Mecklenburgische Adelsgeschlechter
Entstehung
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Negendanck.

Sie sollen vordem Schenckel oder Schiri ekel geheissenhaben, als welches man aus ihrem Wapen, da sie aufdem Helm einen gestiefleiten Schenckel führen, behauptenwill; einer von ihnen soll in einem Turnier 9 mahl denl'reiss, oder Danck erhalten haben, weshalb er sich Negen-danck genant. Andere haben sich nach Dännemarckgezogen, wovon noch einige übrig sind. Ihre Gühtersind im Amte Grevesmühlen, Zierow und Eggerstorfl.

(G.) Dieses Geschlecht ist 17(17 mit dem Hertzogl.Würtembergischen Geheimen-Raht, Herrn Ulrich vonNegendanck ausgestorben. Er hatte sein Guht Dersenow,im Amte Wittenburg, seiner Schwester-Tochter, HelenaSophia Elenora Gräfin von Eichstaedt-Peterwalde ihremGemahl, dem Kayserl. Cammer-Herrn, Carl August vonBehr auf Semlow zum Universal-Erben seines Vermögens,mit Annahme seines Nahmens und Wapens eingesetzet.Gleichwie nicht lange vor ihm der Land-Raht BartholdKiedrich von Negendanck aus der Welt gegangen, undeine eintzige Tochter hinterlassen, so an den Herrn Christenvon Bolit verheyralitet ist.

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