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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Erstes Schulzeugnis;.

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ich nie genug bewundern konnte. Ost crzälte er uns Kindernmit stiller Beruhigung, wie er auS Mangel an Mitteln jare-lang mit wenigen Kreuzern des Tages gelebt, wie er, umdas Licht zu sparen, beim Heerd- oder Ofenfeuer seiner Haus-lente studirt, wie er sich die Schuhe uud Kleider selbst ausge-bessert habe, nur um seiner Mutter von irer Pension nichtsabverlangen zu müssen. Ein Familienstipendium und die Er-trägnisse von Instruktionen reichten hin, um deu genügsamenJüngling durch alle Schulen bis zu seiner ersten Anstellung,welche er 1825 als Studienlerer zu München erhielt, durch-zuhelfen. Freilich litt es auch keine rauschenden Vergnügungen,wie deren andere Studenten zu haben pflegten, aber Bücherund Spaziergänge in freier Natur waren ihm doch noch übriggeblieben und das genügte ihm.

Schon aus der Zeit seines ersten Schulbesuches in Augs-burg liegen noch die Preiszeugnisse vor, von denen ich einesder Kuriosität halber hieherseze, indem ich bemerke, daß die-selben alle von der Hand des Schulmeisters zierlich auf Pa-pier geschrieben und mit einem Oblatensiegcl des Lerers ver-sehen sind. Das erste Zeugniß lautet:

„II. Preis. I. Klasse. Herr Joseph von Hefner.

Aus der christlichen Lehre.

Seit Pfingsten geht der junge HerrZu mir hier in die Schule herUnd nimmt sich ans dem ChristcnthumEin wolvcrdientes PrämiuniSo lieben Sie dam, junger HerrAuch künftighin die Christenlehr,

Denn Adel ohne ChristenthnmIst nur ein unverdienter Ruhm,