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Ratsherr und Bürgermeister.
auf Schlag erfolgte nun die Vorlage des Diploms bei dem Wal-ausschuß und die Wal selbst, und ehe die Sonne unterging, war„Herr Georg Joseph von Hefner Verordneter desinner» Rats" und Tags darauf noch weiter „des heiligenrömischen Reichs Stadt Augsburg Burgermeister". Erstand damals in seinem 27. Lebensjare und vielleicht wardieser Abend der glücklichste in seinem Leben!
Mancher Leser wird sich eines Lächelns nicht enthaltenkönnen, wenn er hier den Urgrund der Nobilitation unsererFamilie so rückhaltslos dargelegt findet. Würde der Leseraber genauere Kenntniß von den Motiven erlangen, auswelchen die Mcrzal der sogenannten Standeserhöungen über-haupt erfolgte und noch zu erfolgen pflegt, so gälte ihm vor-liegender Fall vielleicht noch als einer der bestbegründetsten.Würde er in die von den meisten Familien mit dem Schleierdes Geheimnisses sorgfältig umhüllte Geschichte irer Adels-erwerbung eiublicken können, wie dicß der Antiguarius scrhaüfig zu tun Gelegenheit hatte, so würde auch er zu demSchlüsse kommen, daß unter allen Nobilitationen kaum 5 Hun-dcrtteile aus rein moralischen (durch keinen Einfluß von Amt,Frauen oder Geld getrübten) Ursachen erfolgt seien. Nichtnur heutzutage, sondern von jeher ist das Wesen von derForm erdrückt worden, und nicht nur jezt, sondern immer hatdie Welt nur nach den Erfolgen, nicht nach den Absichtengeurteilt!
Im Jare 1797 zog mein AnHerr Hans Kristofv. Hefner (welcher, nebenbei bemerkt, wärend seine Vorfarenalle das ff in irem Namen gebrauchten, zuerst anfing, sich miteinem f zu schreiben, der Familientradition nach „aus Er-sparnis) — in gedachtem Jare nun zog Hans Kristof nachNeuburg. Er hatte am 22. Juni mit dem später so bekannt