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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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Gruppiruug des kleineu Adels.

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zum Bastar d-Adcl zälen können. Unehelichen Nachkommenadclicher Väter des Niedern Adels kann, wie in frücren Zeitenso auch heute noch, diese Ere zu Teil werden ob sie abereinen rechtlichen Wert habe, stet zu bezweifeln.

3. Nachdem nunmer in den vorhergehenden Kapiteln dieHaupt- und Unterarten des deutschen Adels überhaupt undin sofern anch des bayerischen Adels erörtert und Begriffefestgestellt worden sind, ans welche im Laufe dieses Werkesöfters rekurrirt werden muß, tritt der Antiquarius seinerAufgabe naer, indem er die historische Behandlung des klei-nen Adels in Aussicht nimmt. Es wäre nun allerdingsum ein Merkliches leichter gewesen, zu diesem Zwecke einealfabetische Liste unsers Niedern und kleinen Adels zur Handzu nemcn und der Neie nach über Ursprung und Verdiensteder einzelnen Familien zu berichten, wie dieß im ersten Bandedes Werkes mit den Familien des großen Adels gescha, alleingerade diese Behandlungöweise, die dort logisch und metaphy-sisch geboten war, weil sie eine Gruppe ganz heterogenerGrundelemcnte zum Vorwurf hatte, gerade diese alfabetischeBehandlung schien dem Antiquarius für den kleinen Adelnicht statthaft, weil der Grundidee des ganzen Werkes ganzbestimmt damit Eintrag geschehen müßte, ganz abgesehen da-von, daß die Aneinanderreinng von einigen 699 Namen,deren Träger denn doch vom historischen und antiquarischenStandpunkte aus sich in einzelne Gruppen auflösen würden,das Einförmige eines Wörterbuches nicht vermeiden hättekönnen. Es schien dem Antiquarius nach reiflicher Ucber-legnng das Beste, den kleinen Adel nach einer historisch-territorialen Gruppirung dem Leser vorzufüren, weil