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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
Entstehung
Seite
XIX
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zur zweiten Ausgabe des ersten Bandes. XIX

streich auszuüben und zwar in der Art, daß ich alle nochnicht in Privathände übergegangenen Exemplare des erstenBandes desAntiquarius" zurückfordern, die besagte Einleitungsammt dem Vorworte vernichten und durch vorliegendes er-sezen ließ. Da ich an der historischen Beschreibung derFamilien einen wesentlichen Irrtum nicht vorfand, so lagauch keine Notwendigkeit da, meine Purification und Ex-stinktion auf diesen auszudenen.

Einige seit Erscheinen der ersten Auflage eingetreteneAenderungen und ein paar kleinere Berichtigungen lasse ichhier anschließend folgen.

Diese Ergänzungen, dann die ncugeschriebene Einleitung,resp>, kurze historische Uebersicht des bayerischen Adels werdeich, sowie das Vorwort zu dieser Auflage auch im zweitenBaude wieder abdrucken lassen, da sie einesteils zum Ver-ständnisse und zur Geschichte des Antiquarius.gehören, an-derseits ich die Abnemer der ersten Auflage des ersten Ban-des nicht nötigen will, sich dieser Zusäze und Aenderungenhalber die zweite Auflage besonders anzuschaffen.

Gleich wie aber die meisten der in der famosenEin-leitung" geschilderten Mißstände Militär-Verfassung,Landwer, Gewerbszopf, Ansässigmachung, Todesstrafe undeinige andere durch die eben den Kammern vorgelegtenneuen und liberalen Geseze zum Teil schon beseitigt wurden,

farung und Ueberzeugung nicht nur einerseits der poli-tisch liberalste Tiroler bei uns, in Bayern, nochals ein großer Reactionär gilt, sondern anderseitsauch unsere bayerisch-katholische Geistlichkeit in Tirolals revolutionär und vom Gifte der Aufklärung ange-steckt verschrieen ist.