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Abt. 1, Adelicher Antiquarius Bd. 2 (1867) Der altbayerische kleine Adel
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XIV
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Vorwort

sprechen und zu schreiben — unendlich freier als in demgepriesenen Muster-Staate nordischer Intelligenz und Frei-heit —, daß wir aber daniit einem Nichtbayern noch lange nichtdas Recht einräumen, dasjenige, was wir über uns sprechen,zum Gegenstande parteilicher Ausbeutung zu machen.

In Nr. 5t) desselben Blattes „Europa" bringt die Re-daktion weiter unter dem Titel „der baierische Hoch-

nur einen privaten Charakter. Jndeß erstreckt er sichweit über die Privatschatulle hinaus — zunächst auf dieKirche, deren wichtigste Aemter zum großen Theil. . . von den fürstlichen summis episoopis beseht Wer-den. In Mecklenburg, Hannover, in den Lippe'-schen Fürstenthümern und vor Allem in Preußensind z. B. die höchsten Kirchenämter durchweg im Be-sitz von Parteigängern der innern Mission."

„Von der Kirche rückt der Einfluß dann weiter aufdie Schule: Der Lehrstoff wird für sie zugemessen undzugeschnitten nach rauhhaüslerischem Maß und manchemarmen rationalistischen Volksschullehrer wird vonseinem Geistlichen das irdische Leben heiß ge-macht, bis er empfänglich geworden für das himmlischeCommißbrod eines Wichern (des Inspektors des RauhenHauses) und seiner schwarzen Garde."

„Aber noch immer nicht genug: der Staat, d. h.die Inhaber der Staatsgewalt helfen selbstbei der Verbreitung der Literatur der iuuern MissionIn diesen und noch kräftigeren Worten istdas „Charakterbild" aus den nordischen Musterstaatengehalten. Solchen Zugeständnissen gegenüber dürfte derHochmut gewisser Parteigänger in iren Aüßerungenüber Bayern sich unschwer auf das richtige Maß redu-ziren lassen.