VI
Vorwort-
Im 20. und lezten Kapitel endlich hat der Antiqua -rius (aus Gründen, die Eingangs deö Kapitels erwäntsind) eine genealogische Skizze seiner eigenen Familiegegeben. Wenn Manche vielleicht sie ausfürlicher gewünschthätten — und es wäre, hätte ich Memoiren nach Hrn. v. LängsManier schreiben wollen, dazu Material in Hülle vorgelegen— so mögen Andere dagegen auch das Gesagte schon zuviel finden. Hierin würde mich das Sprüchwort trösten:„Auch unser Herrgott kann's nicht allen Leuten recht machen."Denjenigen aber, die sich darin getroffen fülen sollten, gebeich die Versicherung, daß ich nur von dem uralten RechteGebrauch gemacht habe, mich meiner Haut zu weren, unddaß ich, als alter Schüze, meine lezte Kugel noch langenicht verschossen habe. Da in dem 20. Kapitel auch dieGeschichte des Heraldischen Instituts berürt und darin aufdas gedruckte Programm Bezug genommen ist, habe ich mirerlaubt, selbes hierfolgend beizugeben.
Ein gutes Register am Schlüsse des Buches wirddem Leser die Benüzung desselben wesentlich erleichtern, undüber den Reichtum seines Inhaltes am sichersten Kundegeben. Ich für meinen Teil kann mich in dem Augenblicke,in welchem ich die Feder niederlege, um diese Zeilen zumDrucke zu geben, des lebhaften und aufrichtigen Wunschesnicht entschlagen, es möchte ein Anderer das Buch ge-schrieben und mir das Vergnügen überlassen haben, eszu lesen.
München, den 16. September 1867.
von Hekner.
MUMk