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über dctl Verlust eines Fürsten zu erkennen, welcher cilsPrälat und Regent durch seine Tugenden, wie durch seineKlugheit in der von ihm geführten Regierung eine Zierdeseines Standes gewesen; er erklärte ferner : der Tod des-selben scy für das Erzbisthnm und das C hur st ist Köln,so wie für das römische Reich überhaupt keine geringeNiederlage und Einbuße, und es liege im Interesse dergcsammtcn Christenheit, einen Mann als Nachfolger inbeiden Würden zu wählen, welcher in den Fußstapfett desBorfahren fortwandle, und ans ähnliche Weise für die Er-haltung der Kirche und des Reichs wache, anch die Frei-heit tcntscher Nation gcstrenglich verthcidige und alle dro-henden Gefahre» von diesem, an der Grenze des Reichsgelegenen Erzbisthnm durch Besonnenheit abwende. ('Z
Ohne Zweifel würden die Herren Domkapitularcn des-jenigen sich noch entsinnen mögen, was der Gesandte Sr.Majestät schon früher, bei Anlaß der Koadjutorschaft,ihnen vor Augen gelegt, und eben so der Gründe, auswelchen der Pabst damals von ihrem Beschlüsse sie abzu-halten gesucht; endlich auch, welche Mandate der Kam-mer-Auditor damals öffentlich hätte anschlagen lassen. Inwie fern es schicklich gewesen oder nicht, die vereinigtenväterlichen Ermahnungen Sr. Majestät und Sr. Heilig-keit in den Wind zu schlagen, soll hier an seinem Ortegestellt bleiben. Da nun aber gegenwärtig der erzbischöf-lichc Sitz erledigt, und es innerhalb der Pflichten Sr. Ma-jestät scp, sowohl in der Eigenschaft als oberster Schirm-Vogt der tcutschcn Kirchen für die Ehre jenes Sitzes, wie
(.') Dies alles klingt wie beißender Spott, wenn man an die infrühern Jahren vom kaiserlichen Hofe mit und über Mar.Heinrich gewechselten Noten und die in Briefen ausgedrücktenUrtheile sich erinnert.
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