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zoscn nicht entgangen ist. Er war eine doppelte Person,,bald mit dem Kricgsschwerdt, bald in dem Chorrock, baldHofmann, bald Patriot, bald Franzose, bald Tentscher;bald philosophisch-schöngeistcrisch, bald orhhodox-katholisch,zn gleicher Zeit auf den entgegengesetztesten Punkten thä-tig. Er war nicht selten zu Paris, während man ihn nochzu Köln glaubte; er sang die Hören zn Straßburg, wäh-rend man ihn noch, strenge Gerechtigkeit übend, auf demSt. Lambertsplatze zu Lüttich sehen wollte; er operirtemit feiner List zu Regensburg über die schicksalreichsteneuropäischen Angelegenheiten, und überließ sich in derHauptstadt des europäischen Leichtsinnes, dem Strudelvon Vergnügungen, im heitern Spiel der Gegenwart Er-satz für eine dnrchmühcte Vergangenheit voll geistiger An-strengungen und politischer Dornen, voll glänzendenScheinglücks und wirklicher Verluste, suchend.
Der Zeitpunkt, wo er dem gewünschten Ziel sich nähersah, war mit dem Jahre 1687 angebrochen, in welchemdie Gcsundhcits-Umstände Maximilian Heinrichs merklichsich verschlimmerten. Zu diesen Tagen säumte er nicht,den alten Herrn auf sede Weise in guscr Stimmung zuerhalten, die Zahl der Anhänger zu vermehren, die Wi-dersacher im Schach zu halten oder unschädlich zu machen,und der Briefwechsel mit St. Gcrmain wurde lebhafter,als jemals fortgesetzt. Ehe wir jedoch auf die Geschichtedes merkwürdigen Handels der Koadjutor- und Churwahlzn sprechen kommen, ist erforderlich, den lütticher Ereig-nissen noch einmal unsere Aufmerksamkeit zn widmen,welche in der Periode von seiner Befreiung bis zn seinerverunglückten Wahl eine Hauptrolle spielen, und ddn ab-gerissenen historischen Faden da nachzuholen, wo wir,unmittelbar vor der kölner Katastrophe (1K74), ibn ste-hen gelassen.