der etwas zu schassen, noch die Gesandtschaft des Kaisersdaselbst mit ihm zu unterhandeln.
Diese Erklärung verursachte heftige Erörterungen zwi-schen den englischen, französischen und kaiserlichen Mini-ster»; ersterer behauptete: der Bischof müsse durchaus zu-gelassen werden, und stehe unter seines Königs besonder!»Schutz; die Sache sey auch gleich anfangs so verstandenworden; der zweite: die Frage, wer unter der Rubrik»Verbündete des allcrchristlichstcn Königs« begriffen wer-den müsse, sey ebenfalls in den Präliminar-Unterhaud-luugen dahin gelöst worden, daß nicht nur die unmittel-bar im Kriege mit dem Kaiser begriffenen, sondern auchalle übrigen, welche irgend eine Art Zerwürfniß mit dem-selben gehabt, und in bcsondcrn Verhältnissen zu Frank-reich gestanden, zugelassen werden müßten, und von diesemGrundsatz ausgehend, habe man für Ducker Pässe begehrtund ausgestellt. Der Nuntius, welcher damals kranklag,schien dieser Ansicht ebenfalls sich anzuschließen.
Inzwischen griff Dnckcr die Behauptung der kaiserlichenGesandten : »Franz Egon werde nicht als Feind des Kai-sers betrachtet,« auf, und erklärte : darin liege geradeeine feierliche Rechtfertigung für seinen Herrn. Derselbehabe niemals in dieser Eigenschaft gelten wollen, und trotzdes besondern, von der Krone Frankreichs genossenenSchutzes niemals aufgehört, seiner Pflicht gegen die Ma-jestät des Reichs nachzukommen.
Die französische Botschaft fuhr fort, die ZulassungDucker's emsig zu betreiben, und legte ihre Verwunderungan den Tag, daß man diesem Abgeordneten Pässe ausge-stellt und ihn nun doch nicht erkennen wolle, daß manden von Lothringen angenommen, und den von Straßburgverweigere. Beide Fürsten befänden sich in gleichem Ver-hältnisse, und es liege in der Art, wie man hier verfahre,