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sie dem Einfluß des Bischofs von Straßburg zu entziehen,welcher bisher als ihr Mentor aufgetreten war. In seinemBriefe finden sich daher auch die Stellen: »Um GottesWillen, nur keine Gemeinschaft mit dem Bischof vonStraßbnrg, indem dies als unausbleibliche Folge sein undseiner Brüder Verderben herbeiführen könnte. Es schmerztmich, solches schreiben zu müssen; wenn Sie aber — alsoredet er den jungen Vetter an — mein redliches Gemüthdaraus abnehmen, werden Sie selbst es billigen und sichhoffentlich bewegen lassen, die beiden jüngsten Geschwisterwieder aus Frankreich zu schicken; denn der König ist kai-serlicher Majestät und des römischen Reichs deklarirterFeind. Euer Licbden halten mir's gewiß nicht für ungut,daß ich alles so teutsch schreibe, und glauben sicherlich,wann ich dieselben nicht so lieb hätte, so wollte ich dieseswohl prätcrircn. Sie müssen es aber wissen, daß Sie IhrFundament allein auf Ihre kaiserl. Majestät ouin exv!»-alles Andern setzen, und damit Ihren Schaden undNachtheil ablehnen und evitiren könncn.«
Mittlcrwcile blieb Frobcn gleichwohl mit Franz Egonin geheimem Verkehr, wiewohl die Briefe mit sichtbarerZurückhaltung abgefaßt und mit äußerster Ängstlichkeitzugesendet wurden. Dem Bischof war seines Vetters Ge-sinnung kein Geheimniß. Seine -Sprache klingt bisweilenetwas bitter, wie von der Seclcnstimmung eines Verbann-ten natürlicherweise zu erwarten war. In einem derselben,vom 4. Februar, erklärt der Prälat seine Freude darüber:»daß Froben noch ein Fünklein Freundschaft und Vertrau-lichkeit bewahrt, in welchem sie beide ihr und ihres Hau-ses Interesse wegen, einander nicht zu Schanden machenmußten.«
Da Frobcn mehrfach auf die Abreise der beiden jüngernSöhne Hermanns aus Paris gedrungen, woselbst sie Franz