nur als eine Sache der Ehre und Großmnth, sondernselbst der Gerechtigkeit hinzustellen, und den Beweiszu liefern versuchte, daß man dem Bischof von Straßburgdiesen Dienst für seine so prciswürdigcn Schritte nm dasFriedcnswcrk schuldig sey. Allein die edlen und hochmö-genden Herren gaben, unterm 3. Februar 1676, in alt-holländischem Lakonismus nachstehende merkwürdige Ant-wort :
«Die Generalstaaten der vereinigten Provinzen der Nie-derlande haben den zu Whitehal am 26. Dezember geschrie-benen Brief Sr. großbrittanischcn Majestät gelesen undgeprüft, und zugleich den darin enthaltenen und mit demder Herren Temple und Skelton übereinstimmenden Vor-schlag, welcher in seinem Hauptinhalte dahin geht, dieGeneralstaaten möchten mit ihren guten Diensten die Vor-stellungen unterstützen, welche die erwähnte Majestät beidem Kaiser, zum Behuf der Freiheit des Prinzen Wilhelmvon Fürstenberg, oder doch wenigstens zum Behuf der Ab-lieferung desselben in dritte Hand, bis zu Ende der Frie-densverhandlungen, anzubringen sich entschlossen hat. IhreEdlen und Hochmögendcn können nicht umhin, den Her-ren Temple und Skelton in Rückerwiedcrung zu bezeugen,daß sie Se. Majestät von England für Ihre großen unddauernden Bemühungen nm Begründung des allgemeinenFriedcnswcrkes aufrichtig Dank wissen,, hingegen, wasdie Freiheit oder den Sequester des Prinzen Wilhelm be-treffe, ganz untröstlich seyen, Sr. Majestät Wünsche nichtwillfahren zu können. Der Prinz von Fürstenbcrg erzeigtesich unfern Provinzen so feindselig, daß er kein Mittelunversucht ließ, nm dieselbe zu völliger Verzweiflung zutreiben. Als es Gott gefallen, im Verlaufe des letztenKrieges mehrere Städte der Republik in die Gewalt derTruppen des Churfürsten von Köln gerathen zu lassen.