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darauf verfiel matt auf Nymwegeir, als auf der teutschettuud holländischen Grenze, und für keine Partei allzuweitentfernt.
Karl ließ sich durch das erste Mißlingen nicht abschrek-kcn; er erneuerte seine Schritte bei den Generalstaatcn,und suchte sie dahin zu vermögen, daß Breda genehmigtwurde, auf welches Ludwig besondern Werth zu setzenschien, uud die schlimmen Gerüchte widerlegt werden könn-ten, die man in Frankreich auf ihre Rechnung verbreitet.Sein Gesandter im Haag, der berühmte Sir WilliamTemple, erhielt gemessene Befehle, alles dafür in Bewe-gung zu setzen. Allein die Gcneralstaaten ließen durch Fa-gel erwiedcrn : dieselben Gründe, welche das Kabinetvon St. Germain so sehr für Breda eingenommen, nah-men sie gegen diesen Ort ein; man ersehe nicht, warnnteigentlich jenes Kabinet so sehr auf dieser Stadt beharre,und neutrale Städte sich nicht gern gefallen lasse; durch-aus müsse also etwas Geheimes darunter stecken. Gleich-wohl seyen sie geneigt, aus Rücksicht für Se. Großbrit-tauische Majestät, nach Nymwegcn Abgeordnete zu schicken;der Prinz von Oranien habe seine Zustimmung hiezu er-klärt; alle nöthigcn Geleitsbriefe für die verschiedenenMinister sollten uttvcrweilt ausgefertigt werden können.
Da die eine Schwierigkeit somit gehoben schien, han-delte es sich nur noch um die andere, wegen der FreiheitWilhelms. Auch hiefür wußte man zu Whitehal Rath.Man bearbeitete den Gefangenen selbst, so wie dessenBruder Franz Egon. Beiden wurden die eifrigsten Diensteund kräftigste Verwendung zugesichert, auf das Gcding,daß sie ihre Persönlichkeit dem allgemeinen Besten zumOpfer brächten, uud freiwillig darauf verzichteten, dieBefreiung als Praliminarpunkt ferner voranzustellen unddas Friedensgcschaft zu stören. Ja man muthete dem Bi-