Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
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der Ton wie in einer rhetorischen Schulübung, bald blicktder bezahlte Publizist und der betheiligte Staatsmann,bald die persönliche Leidenschaft der zwei geschlechtver-wandtcn Kabinette hindurch, welchen Fürstenberg so man-chen Ärger und Schaden bewirkt.

Mit falschem Pathos beginnt schon der Eingang , warumder Redner eines Werkes sich unterfange, das dem Ge-meinwesen fremd, und warum er die Geister in Anspruchnehme, welche von viel wichtigern Sorgen bewegt wür-den, als daß sie Zeit hatten, auf einen Privatstreit hin-zusehen. Denn was — so wird hier gefragt — haben wirmit jenem Fürstenberg zu schaffen, welcher durch des Kai-sers Gnade in den Fürstenrang erhoben, sich und seineWürde durch sklavische Hingebung derselben in ein frem-des Joch schändete, und von einem Deutschen nichts mehrübrig behielt, als den Namen; einen Namen, unter des-sen Larve der schlimme Genius des Vaterlandes demselbenein langst bereitetes Joch aufzulegen sich angeschickt? Werhat uns zum Richter bestellt zwischen dem Kaiser und sei-nem erblichen Unterthan? Wer hat die Vollmacht uns cr-thcilt, bis in die innern Gemacher der Majestät zu drin-gen, und die Geheimnisse seines Rathes mit verwegenemAuge zu durchspahen? Sachen, die den Friseurs undBartscheerern langst bekannt, ebenfalls zu verhandeln,dürfte überflüssig, die Sichel in eine fremde Erndte zusetzen, vermessen scheinen.

Diese Fragen ließen sich leicht beantworten. Wenn dieAufgabe, womit der Publizist sich belastet, dem gemeinenWesen fremd und ihm selbst persönlich zum Ekel war,warum befaßte er sich damit; wenn sie einen Privatstrcitbetraf, warum lud er das gemeine Wesen ein, seine langeRede darüber zu lesen? Wenn er selbst die Unberufenheitfühlte, zwischen dem Kaiser und Fürftenberg schiedsrich-