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persönliche Motive, alle allgemeine und besondere Inte-ressen, welche für die Verhaftung und Nichtbcfrciung Für-stenbcrgs sprechen, werden nunmehr nochmals zusammen-gedrängt und die Versuche derer, welche für den vor-nehmsten Verführer der Ruhe und Freiheit Eu-ropa's sich in Bewegung gesetzt, als Äußerungenvon Mitschuld an dessen finster» Komplotten bezeichnet.Die Schrift aber schließt mit den Worten : »Wer Gottvor Augen hat, fürchtet sich nicht vor der Menschen Rä-delsführern-und feindlich bewaffneter Hand. Weil dem-nach des Kaisers Gemüth aller Furcht einschüttet, sowird er mit Rath des Politici auch nothwendig gezwun-gen, wider den Urheber solcher schmerzhaften und weh-müthigen Konfusionen zu verfahren. I)uiu nscessüas ui-get,
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Diese Worte drücken auch ehrlich und bestimmt dieGrundstimmung der Politik und Persönlichkeit eines Für-sten aus, welcher in weltlichen und kirchlichen Dingenganz von dem absolutistischen Prinzipe und von der reli-giösen Leitung seiner geistlichen Rathgcber abhing, unddessen Gemahlin, die mantuanischc Leonore, durch ihremystische Andacht und ihren Einfluß in die Geschäfte be-kannt, wöchentlich einmal zu den Füßen ihres jesuitischenBeichtvaters, um Lossprache und Buße flehend, im wört-lichen Sinne ausgestreckt lag. Wie ein solcher Charakterund derjenige des kalten, feinen, berechnenden und klar-denkenden Weltmannes, wie Fürstcnberg, feindselig sichbegegnen und stoßen mußten, ist bald zu entnehmen.
Der Hof begnügte sich mit dieser heftigen Denkschriftaber noch nicht, sondern es erschien eine noch heftigereund ausführlichere in lateinischer Sprache, als deren Ver-
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