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der Welt in Kraft zn erhalte». Wären viele Leute ihrerLeidenschaften Meister und fänden sie in dem weltberühm-ten Namen des allcrgewissenhaftesten Kaisers hinreichendeBürgschaft, so würde es ganz übcrflüßig seyn, die trifti-gen Gründe öffentlich bekannt zu machen, welche den rö-mischen Kaiser Leopold bewogen haben, zur Sicherungder allgemeinen Prosperität, den Prinzen Wilhelm vonFürstcnbcrg als einen der Prinzipal-Urheber der gegen-wärtigen europäischen Konfusion, Zerstörer der Ruhe undFreiheit des heiligen römischen Reichs und Übertreter allerderjenigen Gesetze und Pflichten, welche ihn zu unzer-brechlicher Obscrvirnng des schuldigsten Gehorsams, Eidesund Respekts gegen seinen natürlichen Herrn und höchstenGutthäter anhalten, — in der Stadt Köln in VerHaftnehmen zu lassen. Woher des Kaisers Feinden Anlaß ge-geben ward, wider so lob- und ruhmwürdige Aktion zureklamiren, sollen die gründlichsttn und unwidersprcchlich-flcn Ursacben hier beigefügt werden.
«Der billig beschehene Arrest des Prinzen von Fürstenbergwird aus zwei Punkten, nämlich aus seinen unverantwort-lichen Kriminibus und prätendirtcn verletzten Immunität- der Stadt Köln, welche zum Ort der General-Zusammen-kunft auserlesen worden, gerechtfertigt und remonstrirtwerden, daß selbige keinem Unterthanen und Vasallen desrömischen Kaisers Leopoldi I., als Königs in Böhmen undErzherzogs in Österreich, vor einigen Schntzarm dienenkönne. Nun ist weltkundig und aus allen authentischenDokumenten unwidersprechlich, daß der Graf, des FürstenWilhelm Vater, auch im Namen seiner Söhne, und soabsonderlich vor sich selbst, dem Kaiser in der Stande-und Lehen-Investitur, welche sie innert den Reichskreisen,wie auch in den Königreichen und Erblandern Böhmenund Österreich inne haben, ewig währende Treue ge-