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3 (1832)
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161
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M

ches für Erster« ganz schief vor sich. Die Feinde wurdenMeister mancher seiner Besitzungen, zumal der westphäli-schen. Die Hollander waren in Bezahlung versprochenerHülfsummen im Rückstand; die übrigen Verbündeten un-terstützten schlecht mit Waffenmacht. Solches bestimmteFriedrich Wilhelm gerade im Augenblick, wo der Kaiserzu ernsten» Auftreten sich ermannt, von der Kriegsgenos-scnschast mit ihm, der Republik und den Übrigen abzu-gehen. Er blieb bei diesem Entschluß, trotz aller Anerbie-ten des überraschten wiener Hofes; Pfalz-Neuburg über-nahm die Vermittlung zwischen ihm und Ludewig XIV.,und der Friede von Vossen (6. Juni 1673) bereicherte aber-mals die große Zahl von Staatsverträgen dieser Periode.

Die Politik der Fürstenbergcr, welche so vieles gethan.Um Brandenburg von anti-französischem Bündniß abzuzie-hen und so Manches Üble ihm prophezeiht hatten, sah nun-mehr alle ihre Voraussagen erfüllt, und empfing, durchdie Dcmüthigung, die Herabstimmung und den Rücktrittdes Churfürstcu zu stummer Neutralitat eine glänzendeGcnugthuung. Nur die Einnahme von Bonn durch Mon-tccuculi, welche am 13. November desselben Jahres vorsich ging und auch andern Städten Chur-Kölns großeBcdrängniß nach sich zog, tröstete das erbitterte Gnnüthdes Kaisers in etwas, und brachte, wie in der Gesinnungdes Erzbischofs, also auch in den politischen Verhältnisse»mannigfache Ermäßigungen hervor.

III.

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