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tcutschen, so wie in die belgischen und holländischen Ange-legenheiten, welchen man für so höchst nachtheilig hielt,blieb vorherrschend, und Luvwigs Absicht ging schon da-mals dahin, den Einen von Beiden zum Nachfolger M.Heinrichs in Köln und in Lüttich zu machen.
Inzwischen hatte auch Holland das ihm drohende Unge-wittcr durch eine Gesandtschaft in der Person Peter deGrootS abzuwenden gesncht, aber ohne Erfolg. Der Kö-nig bearbeitete blos noch durch St. Gerain den Churfür-sten von Brandenburg noch einmal, um seine Neutralitätzu erhalten. Dieser benutzte seinerseits den Augenblick, umVermittlungsversuche zu erneuern. Mau wußte jedoch dieVerhältnisse zu England und Köln also voran zu schieben,und den Holländern solche Ansinnen zu machen, daß siemit Ehre nicht wohl darauf eingehen könnten. Für Kölnward jederzeit Rheinbergcn der Haltpunkt beharrlichenWiderspruchs; darauf bestanden die Fürsteuberge als einellanstitiosiiik! g'ianon der friedlichen Entschlüsse ihres Herrn.Eine englische Gesandtschaft erschien zu Berlin; die Un-terhandlungen zu St. Gcrmain setzten sich fort, neue mitSchweden wurden ebenfalls gepflogen — alles ohne Re-sultate. Die Gesandten Ludwigs und die Anschlage Wil-helm Egons und Franz Egons drangen überall siegreichdurch, und sie erlebten, zu des Ehurfürstcn größtem Ver-druß, selbst das Vergnügen, daß zwischen Frankreich undSchweden das längst gewünschte Bündniß zu Stande kam.Man gab dieses Ercigniß der kurzsichtigen Politik des Wie-ner Hofes und den Umtrieben des Fürsten Lobkowitz schuld,der schon damals an Frankreich verkauft gewesen seynsollte. (')
l') Vergleiche über diesen Fürsten weiter unten.