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Zeit das Geschäft betrieben würde, so dürfte dieselbe sichlcichtlich herausfinden, Fürstenberg verhieß dem Abgeord-neten, welcher an den französischen Hof gehen würde,seine besten Dienste bei dem König und den Ministern, Sollteer selbst mit der Sendung beauftragt werden, so schmeichelteer sich, in kurzer Zeit die Geheimnisse von St. Gcrmain durch-schauen und getreulich den Verbündeten mitthcilcn zu kön-nen. Darauf fuhr er — wie sehr auch die Andern gegenihre Unzeitigkeit sich erhoben — standhaft in der Frage wei-ter fort: was zu thnn, wenn weder der Krieg vermieden,noch die Neutralität erhalten werden könne? Er stützte sichdabei auf den Umstand, daß, nach einmal abgebrochenemFrieden, alle Unterhandlungen zu spät kämen, und man vondem Drang der Umstände sodann sich Dinge werde vor-schreiben lassen müssen, statt daß man jetzt noch es in derGewalt habe, gewinnreiche Bedingungen selbst zu stellen.Er sah die Vorcnthaltung der wahren Absichten der Für-sten für ein inneres Mißtranen gegen seine Person an.Zuletzt gestand er auch ohne längere Verstellung ein, daßsein Herr von Köln beschlossen habe, die Partei Frank-reichs zu ergreifen, von welchem er niemals etwas Übleöerduldet habe, wohl aber jedes Gute erwarten könne, wäh-rend er mit seinem Lande von Seite der Holländer allenPlackereien ausgesetzt gewesen sey, und niemals von ih-nen einigen Gewinn zu ziehen Hoffnung habe.
Als die Gesandten auch durch diese Erklärung nichtredseliger geworden, rückte Fürstenbcrg, um den Scheinzu gewinnen, als zeige er seinerseits größeres Vertrauen,mit den geheimen Vollmachten heraus, welche er von demChurfürstcn an den französischen Hof, so wie an die Re-publik, erhalten. Darin waren Utrecht, Rhcinbcrgen unddie Grafschaft Mörs zurückbegchrt. Als Ursachen des be-vorstehenden Krieges gab er sofort die Beeinträchtigung