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Ehe wir nun in der Erzählung der wichtigen Staats-händel dieser Zeit und der damit innigst zusammenhangen-den Lebcnsschicksale der Fürstenbergcr fortfahren, müssenwir der wichtigen Standescrhohuug'gedenken, welche dendrei Brüdern, Franz Egon, Wilhelm Egon und HcrrmannEgon für sich und ihre männlichen Nachkommen zu Theilward. Es ist dies ihre Erhebung zur reichsfürstlichcnWürd e.
Uns bleibt unbekannt, welche unmittelbare Gründe denKaiser zu diesem Merkmal von Huld bewogen, ein Merk-mal, das zum mindesten nicht auf ihr bisheriges politischesSystem sich beziehen konnte. Auf jeden Fall war die gol-dene Bulle von Straubing (12. Mai 1664), (°) welche die-
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Diese, so wie die früher angezeigte Sammlung vonSchreiben und Resolutionen des berühmten Staatsmanns undanderer bedeutenden Diplomaten Hotlands aus jener Periode,ln Teutschland so viel als unbekannt, enthalten einen reichenSchatz von historischen Aufklärungen über alle wichtiger» Zeit-ereignisse eben von politischem Scharfblick, gründlicher Kennt»niß und geistreichen Bemerkungen jeder Art.(') Der Wichtigkeit wegen, die diese Urkunde für diese Geschichte^ hat, setzen wir sie ganz hieher :
»Wir Leopold von Gottes Gnaden Erwählter Römischer Kai-ser, zu allen Zeitten Mehrer deß Reichs in Germanien, zuHungarn, Böheimb , Dalmatien, Croatien vnd Sclauonien :c.König, Erzherzog zu Österreich, Herzog zu Burgund, zu Bra-bandt, zu Steyr, zu Karndten, zu Crain, zu Lutzemburz, zuWürttemberg, Ober- vnd Nider-Schlesten, Fürst zu Schwa-ben, Marggraf deß Heyl. Römischen Reichs, zu Burgaw, zuMährn, Ober^ und Nider-Laußnitz, gefürster Graue zu Hab-spurg, zu Tprol, zu Pfierdt, zu Kyburg vnd zu Görtz, Landt-