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Jntriguen, welche das französische Kabinet wider Leopoldausgesponnen, den Hauptantbcil daran gehabt. Es wardamals nicht selten in Teutschland Ton, den KardinalMazarin für schlimmer als den Sultan, und die von Für-stcnberge für gefährlicher als alle dessen Paschas auszu-schreicn. Die Ansprüche, welche Frankreich auf die Spa-nischen Niederlande, nach K. Philipps IV. Tod, und d rKampf, welchen es darüber erhob, gaben neue Veranlas-sung. Wilhelm, Egon ganz besonders, spielte in diesen be-rufenen Händeln eine sehr wichtige Rolle, und lud die Sum-me der Verwünschungen der Gegenpartei auf sein Haupt.
Ein Lieblingsvorwurf des Tages war, daß man ^>cnGrafen als Miturheber der Verschwörung ungar'scherMagnaten im französischen Interesse bezeichnete, welchesWagniß mit dem Tode mehrerer Häupter und mit Schmä-lerung der Freiheiten jener Nation endigte. Sowohl derKaiser als die Holländer warfen dies nachmals ihm bittervor, aber ohne dem Publikum hinlängliche Belege dafürzu liefern.
Die Hauptfeindschaft bestand jedoch zwischen den Für-stenbergs und der Republik Holland. Eine Reihe von Brie-fen, Depeschen und Winken des berühmten Jan de Wittan den Herrn van Benningen und andere Botschafter derGeneralstaaten zu Paris und London, so wie der Antwor-ten derselben an den Großpensionaris bezeugen das wider-wärtige Verhältniß zwischen diesen und Kpln schon in de»Jahren 1658^-1661. Das Besatzungsrccht, welches die Hol-länder in Rheinbcrgen, dem so äußerst wichtigen militairi-schen Punkte an der Grenze mehrerer Staaten, ausübten,war ein Hauptstein des Anstosscs und ein Hauptgcgenstandangestrengter Wachsamkeit. (I Wilhelm suchte in Denk-
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