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Viertes Kapitel.
Der Fürstenberge Bemühungen für Stiftung einesrheinischen Bundes nach Leopolds i- Kaiser wähl.
Ihre Verhältnisse zu der Republik Hollandund Jan de Witt. — Ihre nnd Herr mann EgonsErhebung in den Reichs für sten stand.
bgleich jedoch einerseits Sieg ihn gekrönt, so dro-hete doch dem neuen Kaiser andererseits nicht geringeGefahr aus der Stiftung des rheinischen Bundes,welcher alsbald nach vollzogener Wahl und Krönungzu Stande gekommen war. Mazarin und Fürstenberg,begierig, die erhaltene Niederlage zu rächen, hatten be-reits auf neue Mittel gesonnen, dem österreichischen Ein-fluß, welcher durch die Kaiserwürde einen so furchtbarenZusatz erhalten, ein starkes Gleichgewicht in Teutschlandselbst entgegen zu stellen. Man bearbeitete, da Köln nichtwohl an die Spitze treten konnte, den Churfürsten vonMainz hiefür aus Kräften, und schob ihn voran, indemman listig seinem Ehrgeiz schmeichelte, und erschütternde Vor-stellungen von den Gefahren eines sich erneuernden dreißig-jährigen Krieges in Umlauf brachte. Die Gesandten undPublizisten von Schweden halfen redlich mit, und außerden beiden Churfürsten traten auch Pfalz-Neuburg, diedrei braunschweig'schen Herzoge und der Landgraf vonHessen-Kassel bei. Trier und Münster, anfanglich mit an-geworben, zogen, als es an die Ausführung des Planeskam, sich wiederum zurück.