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ten verschiedene Vorfragen über die Wahlkapitulation zu-erst in's Reine gebracht werden. ( )
Der eigentliche Operationsplan der Gebrüder Fürsten-berg war dahin gegangen, den schwachen FerdinandMaria für die Wahl Ludewigs XlV. als Kaiser zu ge-winnen, wofür er selbst zum römischen Könige sodann er-nannt werden sollte. Des Churfürsten bescheiden-friedlicherSinn lehnte dies Anerbieten beharrlich ab; allein FranzEgon, sein Bruder Herrmann Egon und der Marschallvon Grammont, welcher mir nach München gereistwar, hatten das ehrgeizige Gemuth d.r schönen und ver-schlagenen Cburfürstin ganz von dieser LieblingSidee er-füllt. Adel Heide von Savoyen, Tochter Viktors Ame-däns und Enkelin Heinrichs IV,, gab sich ibren Rathenunbedingt hin, und der Geheimrath, von Herrmann Egonso ziemlich geleitet, war schon nahe daran, für Annahmedes Vorschlags sich zu erklären, als der Ober-Hofmarschall,Graf von Kurtz, eine Art Mentor der Fürstin von derZeit an, da er sie über die Alpen in Ferdinand MariasArme geführt, heftigen Widerstand entgegensetzte, unddie Absichten der Unterhändler vereitelte. Alle Vorstellun-gen Adclhcidcns von der Größe des Planes und demRubme des Fürstenhauses wurden durch siegreiche Gründevon Baierns wohlverstandenem Interesse, von der Ge-fährlichkeit des angebotenen Geschenkes und von den Be-griffen der Ehre und Treue aufgewogen. Franz Egonkehrte unvcrrichteter Dinge nach Frankreich zurück.
Von hier aus wußte er, den Gegcnarbciten der baicri-schen Räthe zum Trotz, Gerüchte von Ferdinand Marias
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