Druckschrift 
3 (1832)
Entstehung
Seite
82
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Unterredungen, und unterhielt sich über viele Materienmit ihr auf Spaziergangen durch den Schloßgarten, undzeigte eine solche Kcnntniß der politischen Ereignisse, derGeheimnisse der Höfe, der Umtriebe der Parteien und derChronique scandaleuse der vorzüglichsten Personen, daßmau erstaunen mußte. Es war die damals entworfene Hei-rath mit dem Herzog von Lothringen, wegen der er nachParis gekommen war. So oft er jedoch auf diesen Punktzu sprechen kam, brach die Prinzessin ab und wollte nichtFerneres davon hören. (')

In Frankreich galt er — nach dem allgemeinen Urtheil— für ein Orakel von politischer Weisheit; doch nannteman ihn, der großen Summen willen, die er dem Kabi-nette kostete, und ohne die er seine Plane für dessen In-teresse wohl auch nicht hatte ausführen können, mit einerseinen Doppelsinnigkeit gewöhnlich nur den thcurenFreund der Krone. (')

Wenn ein neuerer französischer Gcschichtschrciber (')sagt, daß »seine schwerfällige Freundschaft zuletzt den Kö-nig und die Minister ermüdet,« ^o ist dies eine großeUngerechtigkeit, vom Standpunkte der Dienste betrachtet,die er jener Macht geleistet; denn die Schwere der Opfer,die man sich kosten ließ, beweist gerade die Größe derVorthcile, welche man von der Wirksamkeit dieses Staats-mannes gezogen hat; auch drückt zuletzt dieser Vorwurfnichts "anderes, als die Bestätigung des alten Satzes aus:

(') kteuiuircs ste ütast. ste Nchnlpeusier, Maastricht. Ausg. 8».1776 r. V. xag. Igl. Auch ste sagt : it est st'uue Krauste ste--

PI.'II?«>> it lait uue ligure eousisterabls.(') 't verweist Turoxa. 't ^msterstsui lööö. 4"' —

I. Deel.

(') b>ciuunrej', in den Beilagen.