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bete er sich selbst, bald sein Vater an den baier'schen Ge-neral von Dcgenfcld um eine Anstellung; bald bat er selbst»den Kanzler von Ellwangen wenigstens um die Vergün-stigung, als freiwilliger Adjutant dienen zu dürfen, baldverwendete sich Marie Magdalene bei dem Herrn von Al-manshausen in derselben Sache. (') Bald ging die gräf-liche Wittwe für Prosper» nnd dessen zwei Brüder denChnrfürsten von Baiern in Person um Stellen und Pfrün-den an. (')
Der Jüngling, vielfach ermüdet durch nichtsbesagcndeHofbescheide, verfolgte gleichwohl seinen Zweck mit uner-schütterlicher Beharrlichkeit. Er wendete sich noch im Jahre1693 wiederholt an den schwäbischen Kreis, an den Her-zog von Würtembeih, an den Prinzen Louis von Badenund endlich an den Kaiser selbst. In den Zuschriften andiese Fürsten schildert er rührend seinen Drang, Lorbeerendurch Verthcidignng des tentschen Vaterlandes zu erwer-ben, so wie seinen Widerwillen gegen das gegenwärtigeVerhältnis?, in welches er, durch den Tod seines Bruders,durch seine Familie gezwungen worden. Endlich wur-den seine Wünsche erhört, und eine seiner würdige mili-tairische Laufbahn ihm eröffnet.
In allen Büchern dieser Zeit, welche von kriegerischenBegebnissen melden, erscheint der Graf jederzeit als einMann von Kopf, Muth und Beharrlichkeit und sein Namestets mit Auszeichnung angeführt. Die Zeugnisse der Feld-herren, unter deren Oberleitung Prosper stinc Trophäengewann, künden am besten für ihn, vor allen aber jenesder großen Heerfnrsten, Louis von Baden und Engen von
(') Schreiben vom 3. und 4, Zuli 1683. F. H.'A.l') Schreiben -i. ä. 13. Zänner 1634. F. H-A.sH Die schrifll. Beleg? darüber im F. H.-A.