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und er vertheidigte öffentlich Thesen aus dem Gesammtge-biete der Philosophie mit allgemeinem Beifall. So etwasvon einem Edlen machte damals Fnreur. Es war nur dieMinderzahl vornehmer Familien, welche die Nothwendig-» keit, wie den Ruhm erkannte, durch Gcistesgaben und
Kenntnisse, nicht blos durch Stammbaum und Diplom zuglänzen. Unter dieser Zabl befanden sich von Anfang bis zuEnde die Fürstenberge. Neben dein Tcntschen Kohler ver-, sah der Franzose Jean Pierson die Stelle eines Mentors.Seine Kenntnisse erhielten, wie bei mchrcrn seiner Ohmeund Vettern schon früher und gleichzeitig der Fall war,durch Weltanschauung und Menschenkunde noch gediege-nere und praktischere Richtung (1678 — 1684). (I
Im Jahre 1685 trat er, vor erreichter Volljährigkeit,mit Einwilligung des Kaisers, die Regierung seiner Land-schaften an. (I Fünf Jahre später reichte er der schönenGräfin Sophie von Königs egg zu Augsburg die» Hand; der Wittwensitz ward ihr zu Wolfach verschrieben,
das Beilagcr selbst zu Wien am 36. November vollzogen.Darauf führte er die Angetraute nach Stühlingcn heim. (')Er wählte nach dem Beispiel der meisten Geschlechts- undStandcsgcnosscn den Kriegsdienst, und zwar unter denFahnen des Kaisers und des schwäbischen Kreises; vierJahre darauf ward er zum General-Wachtmeister des letz-ter« ernannt. Merkwürdig genug hatte er eine Reihe vonHindernissen, Zurücksetzungen und Kränkungen zu durch-kämpfen, bis er das gewünschte Ziel erreicht. Bald wcn-
(') Beil. Nro. 850 — 852.
(I Nro. 854.
(') Urkdl. Belege 6. ä. Z. Jänner und 30. November 1S90. DieBeschwörung der Lauspakten ging 6 Jahre.später vor sich.Nro. 857.