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Ehrenmann für seine Gemahlin, (') hinsichtlich ihrer ge-genwärtigen nnd zukünftigen Verhältnisse.
Am Kaiscrhof nnd bei den Prinzen fand er Auszeich-nung mannigfacher Art; die Stelle als Kämmerer undHauptmann der Leibwache Erzherzog Ferdinand Karls ge-hört darunter. (') In dem Türkenkriege von 1664 dienteer als Obrister der schwabischen Kreistruppen zu Pferde,nnd die Stände anerkannten die darin erworbenen Ver-dienste durch ein kostbares Geschenk. Man drang in ihn,gemeinsamer Sache auch ferner sich zu unterziehen. (')
Als kaiserlicher Prinzipalkommissair nahm er allerleiLehenakte von Wichtigkeit vor. Des Monarchen Großmuthwarf hiefür eine Pension ihm aus, welche aber erst inspäterer Zeit den Erben des Grafen, nach vielfach verge-benen Schritten ausbezahlt worden zu seyn scheint. <^j
Sonst findet man von Maximilian Franz nichts erheb-liches aufgezeichnet, als daß er das Kloster Neustadt imJahre 1669 gegründet und die Besitzung des straßburgcrHofes bei Wolfach erweitert hat. Seine Leidenschaft fürrauschende Instrumente, zumal die Trompete, gehört mitallen bizarren Anekdoten, welche sie begleitet, mehr indie Geschichte der Tonkunst, als in die Annalen des Ge-schlechts.
Der Graf nahm ein unerwartet tragisches Ende. Dennals König Ludewig XIV. seinen feierlichen Einzug in dasvom Reich gerissene Straßbnrg hielt, wollte jener in al-ler Eile dem Gefolge, das dem neuen Beherrscher zum
(') Urk. vom 16. Oktober 1656. 1. Zuli 1657 und 14. September
1662. F. H.-A. Nro. 805. 306 und 310.l') Nro. 808.
(') Beil. Nro. 812, 813 und 314.
C) Nro. 319-.